Saisonkennzeichen schonen den Geldbeutel von „Schönwetterfahrern“

Audi A4 Cabrio. Foto: Petra Grünendahl, 2003.
Audi A4 Cabrio. Foto: Petra Grünendahl, 2003.
Wer sein Cabrio, Motorrad oder seinen Oldtimer nur in den Sommermonaten fahren möchte, ist mit einem Saisonkennzeichen sicher gut beraten. Wichtig ist, dass das Fahrzeug nur während der Saison im öffentlichen Verkehrsraum genutzt werden darf.

Die Versicherungsbeiträge fallen dabei nur für die Zeit an, in der das Motorrad oder Auto tatsächlich genutzt wird. Die Beitragsberechnung erfolgt also nach Anzahl der gefahrenen Monate. In den anderen Monaten läuft die Versicherung beitragsfrei als so genannte „Ruheversicherung“ weiter. Versicherungsschutz besteht dann nur in einem „Einstellraum“, zum Beispiel einer Garage oder einem umfriedeten Abstellplatz wie etwa einem geschlossenen Hofraum. Der Vorteil des Saisonkennzeichens: Das Fahrzeug braucht nicht immer wieder neu bei der Zulassungsstelle an- und abgemeldet werden. Die gewünschte Nutzungsdauer kann der Fahrzeughalter selbst bestimmen. Diese beträgt mindestens zwei bis maximal elf volle Monate und wird im Fahrzeugschein, in der Versicherungskarte und auf dem Kennzeichen vermerkt. Das Saisonkennzeichen kann in dem vorgesehenen Zeitraum dann jedes Jahr verwendet werden, solange der Versicherungsvertrag läuft.

Übrigens: Wer das Saisonkennzeichen mindestens für einen Zeitraum von sechs Monaten nutzt und unfallfrei unterwegs ist, profitiert in der Regel im nächsten Jahr von einer Besserstufung der Schadenfreiheitsklasse.
Siehe auch http://www.gdv.de/2014/04/saisonkennzeichen-schonen-den-geldbeutel/ …

– GDV Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. –
Foto: Petra Grünendahl, 2003.

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