Fahrsicherheitstraining: Sicher Fahren muss man üben

  • Schnelles Fahren braucht kurze Reaktionen
  • AvD Driving Academy macht fit für den Alltagsverkehr
  • Fahrsicherheitstraining ist kein Renntraining

Fast jeder Kleinwagen erreicht heute Spitzengeschwindigkeiten von 150 km/h und in der Mittelklasse wollen oft mehr als 200 PS beherrscht sein. Kritisch wird das in Ausnahmesituationen: zu wenig Autofahrer wissen, wie man eine Vollbremsung macht, wie man bei Reifenplatzer reagiert oder ein rutschendes Auto wieder einfängt. Deshalb rät der AvD zu einem Fahrsicherheitstraining und lädt mit seiner „Driving Academy“ auch die schnellen Fahrer zum Konditionstraining.

Ein Fahrsicherheitstraining ist kein Renntraining. Im Gegenteil: auf abgesperrten Spezialstrecken ist man mit maximal 40 km/h unterwegs und lernt auf der bewässerten Gleitbahn den Umgang mit einem sich drehenden Auto ebenso, wie die richtige Gefahrenbremsung und reaktionsschnelles Ausweichen. „Notfallreaktionen muss man üben“, rät AvD-Vizepräsident Gebhard Sanne, „denn dabei reagiert das Auto völlig ungewohnt. Deshalb ist das AvD Sicherheitstraining nicht nur etwas für Anfänger, sondern auch für Routiniers.“ Ein Fahrsicherheitstraining mit dem eigenen Auto findet in schonenden Geschwindigkeitsbereichen statt, dauert einen Tag und kostet rund 100 Euro – die gewonnen Erfahrungen aber sind jahrelang nützlich, weil Notsituationen besser gemeistert und Unfälle vermieden werden.

Leistungsstarke Autos brauchen gute Fahrer
Schon bei 130 km/h legt ein Auto pro Sekunde 36 Meter zurück, sein Anhalteweg aber liegt bei rund 60 Metern. Bei den Reaktionen kommt es deshalb auf die Sekunde an, etwa wenn Wild auf die Straße tritt oder ein anderes Fahrzeug den Weg kreuzt. „Die meisten Autofahrer bremsen dann zwar“, weiß AvD-Vize Sanne, „aber sie wissen nicht, wie man richtig ausweicht.“ Solche Reaktionen vermittelt die AvD Driving Academy mit Sitz im Boxberg-Forum, das im Jahr 2013 unmittelbar neben der Bosch-Teststrecke im schwäbischen Boxberg eröffnet wurde. Das Unternehmen bietet neben Fahrerausbildungen und -trainings auch die Organisation und Durchführung von Events an. Die Wirtschaftsförderung des Main-Tauber-Kreises mit Dezernent Jochen Müssig und die Wirtschaftsbeauftragte Verena Bamberger sowie Bürgermeister Christian Kremer ließen sich in diesen Tagen von Geschäftsführer Armin Eckl und Alexandra Müller das vielfältige Leistungsspektrum der AvD Driving Academy zeigen.

Die AvD Driving Academy bietet sog. Ability-Trainings an, die das Fahrvermögen verbessern, auch Übungstage für Sportfahrer, spezielle Handlingtrainings und auch die Ausbildung für Sicherheitskräfte und Chauffeure. Im Rundum-Sorglos-Paket für jede Teilnehmerzahl und jedes Budget sind Catering und individuelle Einweisung am eigenen Fahrzeug enthalten, auf Wunsch aber auch Hochgeschwindigkeitserlebnisse im Supersportwagen, inszenierte Rettungsszenen, Quad- oder Segwayfahren.

AvD Driving Academy und Fahrsicherheitstraining können von allen Autofahrern genutzt werden. AvD-Mitglieder erhalten vergünstigte Konditionen.

– Pressemitteilung des AvD Automobilclub von Deutschland –

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