Sicher am Steuer: Ex-Lindenstraßen-Star Bill Mockridge macht Fahrfitness-Check in Köln

Dr. med. Michael Feld (l.) untersucht Bill Mockridge. Foto: Alena Zerbes.
Dr. med. Michael Feld (l.) untersucht Bill Mockridge. Foto: Alena Zerbes.
Mehr als drei Millionen Fans verfolgten im Dezember den letzten dramatischen Auftritt in der Lindenstraße von Erich Schiller alias Bill Mockridge. Jetzt gibt es in Köln ein Wiedersehen mit dem beliebten Schauspieler und Kabarettisten. Für eine Aktion des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) macht sich der 68-jährige TV-Liebling ab sofort für sichere Mobilität im Alter stark: In einer Kölner Arztpraxis nahm er dafür an einem freiwilligen Gesundheitscheck teil, bei dem seine Fahrtüchtigkeit auf Herz und Nieren geprüft wurde.

Unkomplizierter Check beim Hausarzt
„Ich will so lange wie möglich selbst am Steuer sitzen“, sagt Bill Mockridge. „Und natürlich auch sicher unterwegs sein. Deshalb finde ich es sehr wichtig, regelmäßig meine Fahrfitness checken zu lassen. Angst oder falscher Stolz, zum Arzt zu gehen, sind schlechte Berater.“ Dass sich viele ältere Fahrer nur ungern mit dem Thema auseinandersetzen, zeigt eine forsa-Umfrage aus dem Jahr 2015: Bisher hat nur jeder fünfte Autofahrer (19 Prozent) über 65 Jahre bereits einmal mit dem Hausarzt über die eigene Fahrtüchtigkeit gesprochen. Dabei ist ein Gesundheitscheck schnell und unkompliziert durchgeführt. Der Arzt untersucht dafür Augen und Ohren, Reaktionsgeschwindigkeit, Beweglichkeit sowie Herz, Leber und Nervensystem. Wichtig ist es zudem, zu besprechen, ob Medikamente eingenommen werden, die sich auf die Verkehrssicherheit auswirken könnten.

Bestnoten für Bill Mockridge
Bill Mockridge erhielt nach seinem freiwilligen Check bei Dr. Michael Feld in Köln Bestnoten: „Er ist topfit!“, bescheinigte ihm der Facharzt für Allgemeinmedizin. „Bei vielen Patienten stellen sich Beeinträchtigungen oft schleichend ein. Manche bemerken Probleme beim Autofahren erst sehr spät. Lässt beispielsweise langsam die Sehkraft im Dunkeln nach, fällt das nicht sofort auf.“ Wer beim Hausarzt seine Fahrtüchtigkeit prüfen lässt, braucht dabei nicht zu befürchten, seinen Führerschein zu verlieren. Zunächst gilt die ärztliche Schweigepflicht. Im Zweifel überweist der Hausarzt an einen Spezialisten.

Sehr gute Aktion!!!
http://www.unfall-magazin.de/erhoehte-unfallgefahr-risikogruppen-im-strassenverkehr-identifizieren/

– Pressemeldung des DVR Deutscher Verkehrssicherheitsrat –
Foto: Alena Zerbes

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