Felgenpflege auch im Winter: Ein glänzender Auftritt

Die Felgen brauchen vor allem im Winter gute Pflege. Foto: Promotor/ZDK.
Felgen sind die Schuhe fürs Auto. Damit sie lange halten und ein schickes automobiles Bein machen, brauchen sie regelmäßige Pflege. Gerade im Winter müssen die Silberlinge viel aushalten – Streusalz, Schneematsch, Bremsstaub, Frost.

Wer da nicht mit dem Putzen hinterherkommt, lässt ihren Glanz verblassen, riskiert Schäden und auf lange Sicht einen Wertverlust beim Verkauf des Autos“, sagt Ulrich Köster vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK).
 
Schonend reinigen
Gewaschen wird je nach Verschmutzungsgrad. Günter Flucht vom Felgenhersteller Alcar Deutschland rät: „Nach langen Fahrten auf mit Salz oder Granulat gestreuten Straßen gehört zur Autowäsche eine intensive Felgenreinigung.

Selbst unbehandeltes Aluminium rostet nicht, es bildet sich durch die Oxidationsprozesse aber schnell eine unansehnliche graue Schicht.“

Die Handarbeit ist mühsam, doch nur so geht der Dreck wirklich weg. Grober Schmutz verschwindet vorab mit dem Dampfstrahler. Das Feintuning erledigen Spezialreiniger mit vom Hersteller vorgegebener Einwirkzeit, Felgenbürste oder Spezialschwamm.

Eine Zahnbürste entfernt hartnäckigen Dreck und Bremsstaub in den Speichenübergängen. Alles mit dem Dampfstrahler abspülen und einem Tuch gut trocknen.

Beim Kauf des Reinigers sollten Autofahrer unbedingt darauf achten, dass er säurefrei ist. Metallteile wie Radbolzen und die Felgenoberfläche werden so nicht angegriffen.
 
Penibel versiegeln
Was für die Schuhe gut ist, kann auch den Felgen nicht schaden. Eine Versiegelung mit Wachs oder Spray wird mit einem Tuch aufgetragen und der Rest nach dem Einwirken wegpoliert.

So perlt die Nässe wie bei der Lotusblüte besser ab, Schmutz haftet nicht so schnell und lässt sich müheloser entfernen. Hersteller versprechen, dass die Versiegelung je nach Beanspruchung mehrere Autowäschen übersteht.
 
Smart reparieren
Ist alles sauber, kommen eventuelle Schäden ans Licht – ein Schönheitsmakel besonders bei teuren Alufelgen, schlimmstenfalls ein Sicherheitsrisiko. Kleine Kratzer und Schrammen beseitigt die Werkstatt schnell und günstig mit der sogenannten Smart Repair-Methode.

Allerdings sind dieser Reparatur auch Grenzen gesetzt. Flucht: „Stark beschädigte Räder, die beispielsweise zurückgeformt oder geschweißt werden müssten, sollten grundsätzlich ausgetauscht werden.“ Das Rad könnte während der Fahrt brechen.

– Presseinformation und Foto: ZDK Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe –
Headerfoto: Dekra

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