Mit dem Wohn-Anhänger nicht ins Schleudern geraten: Unfallgefahr steigt mit falscher Beladung

Das richtige Beladen ist entscheidend für sicheres Fahren mit einem Gespann. Eine falsche Gewichtsverteilung verändert die Fahrdynamik deutlich und kann so zum Kontrollverlust und Schleudern führen. Folgende ADAC-Tipps helfen beim Umgang mit dem Anhänger:
 

Schlingermodell ADAC, im Foyer des ADAC, Juli 2017. Foto: ADAC.

  • Last möglichst tief und nah an der Achse bzw. im Bereich zwischen Achse und Deichsel im Anhänger verteilen. Schwere Gegenstände im Bereich der Achse platzieren.
  • Zulässige Achslast sowie das Gesamtgewicht nicht überschreiten.
  • Stützlast austaxieren. Den am Zugfahrzeug angegebenen Maximalwert einhalten. Wichtig: Auch bei deutlicher Unterschreitung des angegebenen Wertes (ca. 75 kg) nimmt die Fahrstabilität ab.
  • Wohnwagenfahrer müssen außerdem darauf achten, nur leichte Gegenstände in den oberen Schränken zu verstauen. Auch hier gilt: Schwere Gegenstände möglichst tief und achsnah platzieren.
  • Generell sollten Gespannfahrer immer mit erhöhter Aufmerksamkeit fahren. Um Grenzsituationen kennenzulernen, empfiehlt sich ein Fahrsicherheitstraining.

 
Wie richtiges Beladen funktioniert, zeigen die Campingexperten des Clubs mit einem eigens dafür entwickelten „Schlingermodell“ beim Caravan Salon 2017 (26. August bis 8. September 2017, Halle 9, A 20).
 
– Pressemeldung und Foto: ADAC –
 

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