Ohne „Elterntaxi“ sicher zur Schule: Richtig vorbereitet ist der Schulweg zu Fuß ein Kinderspiel

In Duisburg setzt man auf Elternhaltestellen in Seitenstraßen, um dem Verkehrschaos direkt vor dem Schulgebäude zu entkommen. Foto: Petra Grünendahl.
Rund elf Millionen Kinder besuchen täglich die Schule, darunter 2,4 Millionen Grundschüler. Eltern, die ihre Kinder aus Angst oder Bequemlichkeit mit dem Auto direkt vor die Schule fahren, gefährden nicht nur andere Verkehrsteilnehmer, sondern auch den eigenen Nachwuchs. Damit die Kinder, gerade im ersten Schuljahr, sicher in der Schule und zuhause ankommen, empfiehlt der ADAC den Eltern, den Schulweg intensiv zu üben.
 
Vor allem riskante Wendemanöver oder verbotswidriges Halten bergen Gefahrenpotenzial. Auch die selbstständige Mobilität von Kindern auf dem Schulweg leidet. Zahlreiche Studien haben nachgewiesen, dass sich der Schulweg zu Fuß, per Rad oder Roller positiv auf die Entwicklung auswirkt: Durch das aktive Teilnehmen am Straßenverkehr können die Kinder früh ein Bewusstsein für Gefahrensituationen entwickeln.
 
Je mehr Eltern ihre Kinder zum Unterricht fahren, desto mehr leidet auch die Verkehrssicherheit vor der Schule. So werden Schulbusse behindert oder es kommt zu gefährlichen Fahr- und Wendemanövern. Kinder können die Gefahren nicht immer richtig einschätzen. Sie steigen vom Fahrzeug zur Straße hin aus oder überqueren zwischen parkenden Fahrzeugen die Fahrbahn. Um zumindest den Elterntaxi-Verkehr vor dem Schultor zu entzerren, ist die Einrichtung von Elternhaltestellen an geeigneten Orten im nahen Umfeld der Schule sinnvoll.
 
– Presseinformation des ADAC –
Foto: Petra Grünendahl
 

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