Verkehrsminister Schmidt: Moped mit 15 macht ländlichen Raum für Jugendliche attraktiver

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) verlängert das Modellprojekt „Moped mit 15“ um zwei Jahre. Die Fahrerlaubnisverordnung (FeV) wird entsprechend geändert. Die Ressortanhörung beginnt umgehend.   Christian Schmidt, geschäftsführender Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: Insbesondere in den ländlichen Regionen besteht ein dringender Bedarf an diesem zusätzlichen Mobilitätsangebot, vor allem für Jugendliche in der Ausbildung. Gerade auf dem Land reichen die Angebote des öffentlichen Nahverkehrs für Auszubildende oft…

Motor im Winter warmlaufen lassen: Erlaubt oder verboten?

Sind die Scheiben zugefroren oder das Auto mit Schnee bedeckt, lassen viele Autofahrer den Motor erstmal warmlaufen. Dadurch soll das Eis schmelzen und das Freikratzen schneller von der Hand gehen. Doch ist das wirklich sinnvoll? 89 Prozent der deutschen Autofahrer wissen, dass es sich dabei um einen weitverbreiteten Irrglauben handelt. Das ergab eine aktuelle Studie des Kfz-Direktversicherers R+V24. „In der Tat ist es sogar verboten, den Motor zum Freikratzen warmlaufen…

Haftpflichtversicherung für Kleinkrafträder & Co.: Ab März fahren Mopeds mit blauen Kennzeichen

Mofas und Mopeds dürfen ab dem 1. März 2018 nur noch mit blauen Kennzeichen unterwegs sein. Die schwarzen Nummernschilder verlieren ihre Gültigkeit. Wer dennoch mit den alten Kennzeichen weiterfährt, hat keinen Haftpflichtversicherungsschutz mehr und macht sich strafbar. Die neuen Kennzeichen sind direkt bei den Kraftfahrtversicherern erhältlich.   Anders als Pkw müssen Mofas und Mopeds für den Betrieb auf öffentlichen Straßen nicht bei einer Zulassungsstelle angemeldet werden. Eine Betriebserlaubnis und ein…

Restalkohol gefährdet Sicherheit und Führerschein: Am Morgen danach nicht ans Steuer

Die Gefahr von Restalkohol im Blut wird immer wieder unterschätzt. Gerade zur Karnevalszeit ist das Risiko hoch, sich mit einem zu hohen Promillewert unwissentlich morgens ans Steuer zu setzen. Wer beispielsweise bis Mitternacht Alkohol trinkt und eine Blutalkoholkonzentration von 1,5 Promille hat, darf auch am nächsten Morgen nicht Auto fahren. Der Körper baut – je nach individueller Konstitution – pro Stunde etwa 0,1 Promille ab. Um neun Uhr morgens läge…

Finger weg von Partydrogen: Gesundheit und Führerschein in Gefahr!

Die Dekra warnt Partygänger davor, sich zum Konsum von illegalen Drogen verführen zu lassen. Der Preis für den schnellen „Kick“ ist hoch: Es drohen irreparable Gesundheitsschäden, Abhängigkeit und auf jeden Fall der Verlust des Führerscheins.   Starkes Abhängigkeitspotenzial Schwere Gesundheitsschäden drohen Führerschein ist in jedem Fall weg   „Eine große Gefahr von Partydrogen ist ihr starkes Abhängigkeitspotenzial“, sagt Dr. Thomas Wagner, Fachbereichsleiter der amtlich anerkannten Begutachtungsstellen für Fahreignung (BfF) bei…

eCall: Schnelle Hilfe im Notfall

Nach einem schweren Unfall zählt jede Minute. Besonders dann, wenn Autofahrer bewusstlos sind oder unter Schock stehen und gerade kein Helfer in der Nähe ist. eCall (emergency call) soll die lebensbedrohliche Zeitlücke jetzt schließen.   Das automatische Notrufsystem hilft, nach Unfällen europaweit ohne Sprachprobleme Leben zu retten. Es arbeitet bereits in einigen aktuellen Automodellen und ist ab März serienmäßig in allen EU-Neuzulassungen (Autos und leichte Nutzfahrzeuge) Pflicht. Die EU-Kommission schätzt,…

Studie zur Sicherheit autonomer Fahrzeuge: Fahrer wollen jederzeit eingreifen können

TÜV Rheinland: Repräsentative Befragung von Autofahrern in Deutschland, USA und China Wie schätzen Autofahrer die Sicherheit autonomer Fahrzeuge ein? Das wollte TÜV Rheinland wissen und befragte jeweils rund 1.000 Personen ab 18 Jahren mit einem Führerschein in China, Deutschland und den USA. Das Ergebnis: Das Vertrauen in vollkommen autonom fahrende Autos ist in China erheblich höher als in den anderen beiden Ländern. 63 Prozent der Befragten in China glauben, dass…

Eis und Schnee vor der Fahrt entfernen: Wer nur mit kleinem Guckloch fährt, riskiert Unfall und Bußgeld

Wenn das Auto am Morgen von einer Schnee- und Eisschicht bedeckt ist, wartet Arbeit: Blinker, Rücklichter, Scheinwerfer, Kennzeichen, Motorhaube und das Autodach müssen vor Fahrtantritt von Schnee und Eis frei sein, damit weder der nachfolgende Verkehr noch die eigene Sicht durch herabfallende Schneemengen und Eisstücke gefährdet werden.   Bei der Frontscheibe reicht es nicht, nur ein kleines Guckloch freizukratzen. Wer dies dennoch tut, muss mit einem Bußgeld rechnen. Auch durch…

Lackschäden günstig reparieren lassen

Blöde Situation: Man kommt zu seinem Auto, und ein fetter Kratzer springt einem förmlich ins Auge.   Natürlich ohne Namen dran, man darf also selber zahlen. Oder, fast noch schlimmer, man ist selbst irgendwo angeeckt. Wer bringt den Lack dann preisgünstig wieder in Schuss?   Wer eine Vollkaskoversicherung hat ohne Selbstbeteiligung, ist fein raus. Einfach den Schaden melden, je nach Vertrag einen Betrieb suchen oder die vorgeschriebene Werkstatt wählen und…

Unterschätzte Gefahr: Zu niedriger Reifendruck hat verheerende Folgen

Deutschlands Autofahrer bringen sich unnötig in Lebensgefahr, weil sie dem Reifendruck zu wenig Beachtung schenken. Weit über die Hälfte der Fahrzeuge ist nach Experteneinschätzung mit zu geringem Reifendruck unterwegs, Frauen und Jüngere vor allem kontrollieren selten. Warum zu niedriger Reifendruck oft verheerende Folgen hat, erklärt der Reifenfachdiscounter reifen.com ( http://www.reifen.com ): Drohende Überhitzung! Ist der Reifendruck zu niedrig, hat dies eine erhöhte Rollreibung des Reifens zur Folge, der sich dadurch…

Legales Tuning mit professionellem Know-how: Sachverständige in den technischen Prüfstellen frühzeitig einbeziehen

TÜV Rheinland empfiehlt: Erst informieren, dann tunen Schneller, breiter, tiefer – mal dezent, mal mit wuchtigen Radhäusern und breiten Gummis. „Pimp my car“ – Motz mein Auto auf – heißt das Credo der Tuningfans. „Die Maxime lautet: Entdecke das Mögliche. Spaß und Verkehrssicherheit lassen sich verbinden. Denn die Sicherheit muss und darf beim Tunen nicht auf der Strecke bleiben“, so Steffen Mißbach, Kfz-Experte bei TÜV Rheinland.   Ein Großteil der…

Schneefall: Kein Rechtsanspruch auf geräumte Straßen

Auf Schnee und Eis ist eine vorausschauende Fahrweise wichtig Bei winterlichen Straßenverhältnissen sollten Autofahrer besonders aufmerksam fahren. Denn die Räum- und Streupflicht von Städten und Gemeinden gilt laut ADAC nur bei besonders gefährlichen Fahrbahnstellen, auf Radwegen existiert sie meistens nicht. Ist ein Radweg nicht befahrbar, darf der Fahrradfahrer trotz einer Radwegbenutzungspflicht auf der Straße fahren.   Da sich bei schwankenden Temperaturen rund um den Gefrierpunkt ständig die Beschaffenheit der Fahrbahnoberfläche…

Klare Vorgaben für Richtungswechsel: Rechtzeitig und deutlich blinken

Ob in der Innenstadt, auf Landstraßen oder Autobahnen: Mitunter drängt sich der Ver- dacht auf, dass viele Autofahrer den Blinker für ein besonders anfälliges Verschleißteil halten, das möglichst geschont werden sollte. Vielleicht irritiert manche auch der in der Straßenverkehrsordnung (StVO) benutzte Begriff „Fahrtrichtungsanzeiger“ anstelle des umgangssprachlichen Worts „Blinker“.   Für seinen Gebrauch macht der Gesetzgeber allerdings klare Vorgaben: „Wer abbiegen will, muss dies rechtzeitig und deutlich ankündigen; dabei sind die…

Beifahrer nicht angeschnallt: Wer zahlt das Bußgeld?

Anschnallen ist Pflicht, denn es kann Leben retten. Das ist den meisten Autofahrern klar. Doch wie sieht es aus, wenn der Beifahrer sich nicht anschnallen möchte? Darf der Fahrer trotzdem losfahren? Nein, glauben 90 % der deutschen Autofahrer gemäß einer Studie des Kfz-Direktversicherers R+V24. Doch liegen sie damit falsch. „Der Beifahrer ist selbst dafür verantwortlich, dass er sich anschnallt und muss demnach auch das Bußgeld von 30 Euro zahlen“, sagt…

Moderner Winterdienst schützt Bäume: Streusalz muss nicht sein

Ob es in diesem Winter noch einmal Schnee und Eis geben wird, ist ungewiss, aber wenn, dann stellt sich die Frage nach dem angemessenen Winterdienst. Kommunen sind gleich mehrfach gefordert: Sie sind verantwortlich für die Verkehrssicherheit auf ihren Straßen und öffentlichen Flächen, geben aber auch Vorgaben für private und halböffentliche Wege und Plätze.   Zunehmende Sensibiliät Erfreulicher Weise hat sich in den letzten Jahren eine zunehmende Sensibilität beim Einsatz von…

Alkohol im Blut: Hände weg vom Steuer

Alkohol kann Versicherungsschutz kosten Beifahrer: Mitverschulden möglich Rad fahren schützt vor Strafe nicht   Helau und Alaaf: Die fünfte Jahreszeit hat begonnen und nähert sich langsam ihrem Höhepunkt. Für viele Narren gehört ein guter Schluck genauso zum Fasching wie die gute Laune. Manch einer fühlt sich nach ein, zwei Gläsern immer noch als Herr des Geschehens, doch der Eindruck täuscht. Schon geringe Alkoholmengen genügen, um die Reaktionsfähigkeit drastisch einzuschränken.  …

Mehr als 5.000 Unfälle im Schulbusverkehr: Mit dem Bus zur Schule fahren will gelernt sein

Auch mit dem Bus zur Schule fahren will gelernt sein. Nach Zahlen der Gesetzlichen Unfallkassen ereigneten sich im Jahr 2016 insgesamt 5.178 Unfälle im Schulbusverkehr. „Die meisten Unfälle gibt es innerhalb der Busse, doch die gefährlichste Situation ist das Überqueren der Fahrbahn vor oder hinter dem Bus. Hier ereignen sich die schwersten Unfälle“, warnt Markus Egelhaaf, Unfallexperte bei DEKRA. Er nennt die wichtigsten Regeln, wie Schüler mit dem Bus sicher…

Sicherheit im Straßenverkehr: Die im Dunkeln leben gefährlich

Früher einsetzende Dämmerung und Dunkelheit bedeuten für Fußgänger, Rad- und Autofahrer ein erhöhtes Risiko im Straßenverkehr. 2016 sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes bei 74.888 Unfällen mit Personenschaden 1.069 Menschen bei Dämmerung und Dunkelheit getötet worden; 98.197 sind verletzt worden, davon 18.212 schwer.   „Das Unfallrisiko Dunkelheit wird immer noch von vielen Verkehrsteilnehmern unterschätzt“, sagt der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) Christian Kellner. So seien viele Fußgänger mit dunkler Kleidung…