Verbraucherfrage der Woche: Unfallflucht durch Fußgänger?

Jasmin S. aus Kiel: Neulich habe ich gesehen, wie ein Fußgänger so unachtsam die Straße überquert hat, dass ein Auto ausweichen musste und fast mit einem anderen Auto zusammengestoßen wäre. Kann sich eigentlich auch ein Fußgänger wegen Unfallflucht strafbar machen, wenn er nach einem Unfall einfach weitergeht?   Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice): Jeder Verkehrsteilnehmer kann sich wegen „Unerlaubten Entfernens vom Unfallort“ strafbar machen – also…

Radfahrer sollten am Zebrastreifen absteigen

Rechte und Pflichten auf dem Überweg Der Zebrastreifen wird in diesem Jahr 65 Jahre alt. Der ADAC informiert über Rechte und Pflichten der Verkehrsteilnehmer.   Radfahrer haben auf dem Zebrastreifen nur Vorrang, wenn sie absteigen und das Fahrrad schieben. Nur dann gelten sie als Fußgänger und haben entsprechende Rechte. Absoluten Vorrang haben daneben Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Nutzer von Krankenfahrstühlen.   Fahrzeuge müssen den genannten Verkehrsteilnehmern auf dem Zebrasteifen das Überqueren…

Sturz über Sockel von mobilem Halteverbotsschild: Wer haftet?

Urteile in Kürze: Zivilrecht Bau- oder Umzugsunternehmen, die mit Genehmigung der Stadtverwaltung mobile Halteverbotsschilder aufstellen, müssen diese auch termingerecht wieder entfernen. Geschieht dies nicht und stürzt ein Passant über einen Schildersockel, haftet der Unternehmer. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Oberlandesgericht Karlsruhe. OLG Karlsruhe, Az. 7 U 97/16   Hintergrundinformation: Wer umzieht oder an seinem Haus Bauarbeiten vornimmt, kann bei der Gemeinde ein zeitlich begrenztes Parkverbot beantragen….

Unfallforschung der Versicherer fordert Maßnahmen gegen Fußgängerunfälle

Schwere Verletzungen selbst bei Parkmanövern Fußgänger im Straßenverkehr leben gefährlich. Das gilt vor allem in Ortschaften, wo rund 95 Prozent aller verunglückten Fußgänger registriert werden. Mehr als jeder dritte innerorts getötete Verkehrsteilnehmer ist nach einer Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV) ein Fußgänger (2015 – 377 von 1.048). Als ungeschützte Verkehrsteilnehmer haben sie bei einem Zusammenstoß mit einem Auto, einem Lkw oder einem Kraftrad immer die schlechteren Karten. Und das…

Bei Warnblinklicht gilt Schrittgeschwindigkeit: Busse dürfen an Haltestellen nur vorsichtig überholt werden

Viele Kinder fahren mit dem Bus zu Schule. Der ADAC fasst zusammen, was Autofahrer an Haltestellen zu beachten haben. Generell gilt: Hält ein Schul- oder Linienbus an einer Haltestelle, dürfen Autofahrer vorsichtig daran vorbeifahren, ohne aussteigende Fahrgäste zu behindern oder zu gefährden. Falls nötig, muss das Auto stehenbleiben. Besondere Vorsicht gilt an Schulbushaltestellen: Vor allem Schulanfänger, die zum ersten Mal selbstständig am Straßenverkehr teilnehmen, können Gefahren noch nicht richtig einschätzen….

Ablenkung im Straßenverkehr: Unaufmerksamkeit kann schlimme Folgen haben

Eine Nachricht schreiben, das Fahrziel ins Navi eintippen oder telefonieren: Schnell lassen sich Autofahrer am Steuer ablenken. Die meisten unterschätzen dabei die Gefahr, die davon ausgeht. Denn wer bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h nur zwei Sekunden lang unachtsam ist, legt fast 28 Meter im Blindflug zurück. Das Hauptproblem: Für viele ist Autofahren Routine, vor allem auf bekannten Strecken lässt die Konzentration schnell nach. Auch der Wunsch nach ständiger Erreichbarkeit…

Zebrastreifen-Sterben verhindern: Neue Vorschriften sinnvoll und flexibel anwenden

Durch geänderte Verwaltungsvorschriften der StVO sind für Zebrastreifen (im Amtsdeutsch „Fußgängerüberwege „kurz: „FGÜ“ genannt) erhöhte Anforderungen an die Beleuchtung Pflicht geworden. Das sei im Prinzip sinnvoll, meint die Fußverkehrslobby Fuss e.V., da Fußgänger Zebrastreifen nutzen, damit sie für Autofahrer besser zu erkennen sind. Mit der neuen Vorschrift seien Zebrastreifen allerdings in vielen Kommunen gefährdet, da die Nachrüstung von Fußgängerüberwegen entsprechend den neuen Beleuchtungsnormen etwa je 10.000 Euro kostet. Das könnte…

Gefahr Elterntaxi: Wenn der Schutz zum Risiko wird

Sei es aus übertriebener Fürsorge oder Bequemlichkeit: Der ACE Auto Club Europa registriert immer mehr Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule fahren. Doch die Vielzahl der „Elterntaxis“ führt nicht zu mehr Sicherheit: Im Gegenteil, die ehrenamtlich Aktiven aus den ACE-Kreisen beobachten eine zunehmende Anzahl von gefährlichen Verkehrssituationen in der Nähe von Schulen. Zu Beginn des neuen Schuljahres appelliert der ACE daher an Eltern, mit den Kindern frühzeitig…

Wer abgelenkt ist, lenkt oft falsch: Folgen von Unachtsamkeit am Steuer

Eine vermeintlich harmlose Nebentätigkeit am Steuer ist der Auslöser für etwa jeden zehnten Unfall mit Personenschaden. Inzwischen ist die geschätzte Zahl der Ablenkungsunfälle ähnlich hoch wie die der Alkoholunfälle. Vor allem Smartphones lenken Autofahrer vom Verkehrsgeschehen ab. Der ADAC informiert über mögliche Folgen von Unachtsamkeit.

Kinder im Straßenverkehr: Vorsicht, Schulanfang!

Wenn die Sommerferien vorbei sind, sollten Autofahrer besonders vorsichtig sein: Dann sind insbesondere morgens und mittags wieder viele Schulkinder unterwegs – und die verhalten sich nicht immer so wie erwartet. Thomas Wagner, Verkehrspsychologe bei DEKRA, erklärt, warum Kinder als Teilnehmer im Straßenverkehr schwer auszurechnen sind. Kinder sind auf sich selbst bezogen und damit auf das fokussiert, was sie gerade interessiert. Sie folgen ihren Spielkameraden mitunter spontan und ohne darüber nachzudenken,…

Abc-Schützen nicht mit dem Rad zur Schule schicken

Jüngere Kinder können Gefahren nur schwer erkennen Rund ein Viertel aller 2014 im Straßenverkehr verunglückten Kinder unter neun Jahren waren Radfahrer. Der ADAC empfiehlt, Kinder erst nach der schulischen Fahrradprüfung in der 3. oder 4. Klasse mit dem Rad alleine am Straßenverkehr teilnehmen zu lassen. Die dabei gelernten Verhaltensregeln sollten Eltern immer wieder in der Praxis überprüfen. Tatsächlich haben vor allem jüngere Kinder Schwierigkeiten, sich im Straßenverkehr sicher zu bewegen….

Mehr Sicherheit im Stadtverkehr durch gute Verständigung

Auf einer Wohnstraße kommen sich zwei Autos entgegen und halten gleichzeitig vor einer Fahrbahnverengung. Wer fährt als erstes? Kein Problem, wenn einer der beiden Fahrer mit einem Handzeichen signalisiert, dass er dem anderen den Vortritt lässt. Schon ist die Sache geklärt und der Verkehr fließt wieder. In vielen Situationen sind Verkehrsteilnehmer darauf angewiesen, sich zu verständigen. Freundlichkeit und klare Signale helfen dabei. Daran erinnert der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR).

Ob Geh- oder Radweg: Nicht jeder darf drauf

Der ADAC erklärt, worauf es ankommt Nicht immer ist allen Verkehrsteilnehmern klar, wer und wann einen Geh- oder Radweg benutzen darf oder muss. Der ADAC hat die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Fußgänger und alle Verkehrsteilnehmer mit besonderen Fortbewegungsmitteln wie z.B. Tretrollerfahrer und Inlineskater gehören auf den Gehweg. Sie werden rechtlich wie Fußgänger behandelt und müssen daher den Gehweg mit angepasster Geschwindigkeit benutzen. Fußgänger können ein Fahrrad auf dem Gehweg schieben, soweit…

Sicher zur Schule: Übung macht den Meister

Eltern sollten mit ihrem Kind den Schulweg üben Für mehr als 700.000 Kinder beginnt in den nächsten Monaten zum ersten Mal die Schule – und damit die aktive Teilnahme am Straßenverkehr. Anlässlich des Tags der Verkehrssicherheit am 18. Juni 2016 weist der ADAC darauf hin, den Schulweg frühzeitig zu üben. Schulanfänger müssen erst lernen, sich im Straßenverkehr richtig zu verhalten. Kinder benötigen bis zu dreimal mehr Zeit als Erwachsene, um…

Jeder sechste Fußgänger abgelenkt: Gefährliche Liebe zum Smartphone

Jeder sechste Fußgänger nutzt im Straßenverkehr das Smartphone und bringt sich durch Ablenkung in Gefahr, berichtet der DEKRA Verkehrssicherheitsreport 2016. Von 14.000 Fußgängern, die in Amsterdam, Berlin, Brüssel, Paris, Rom und Stockholm beobachtet wurden, beschäftigten sich insgesamt 17 Prozent mit ihrem Smartphone – mitten im Verkehr: Knapp 8 Prozent der Fußgänger tippten Texte beim Überqueren der Straße, weitere 2,6 Prozent telefonierten, 1,4 Prozent taten beides gleichzeitig. Rund 5 Prozent trugen…

Fußgänger beim Überqueren der Straße: Riskante Ablenkung durch Smartphones

Erhebung der DEKRA Unfallforschung in sechs europäischen Hauptstädten Fast 17 % nutzen Smartphone bei Teilnahme am Straßenverkehr Jüngere Altersgruppen sind insgesamt häufiger abgelenkt als ältere Am wenigsten Handy-Nutzung in Amsterdam, am meisten in Stockholm Appell von DEKRA: Aufmerksamkeit auf den Straßenverkehr konzentrieren Viele Fußgänger in Europa sind beim Überqueren von Straßen durch ihr Smartphone abgelenkt. Das ist das Ergebnis einer internationalen Erhebung der DEKRA Unfallforschung in sechs europäischen Hauptstädten. Von…

Gefahr im toten Winkel: Besser auf Vorfahrt verzichten

Radfahrer und Fußgänger, die sich neben einem rechts abbiegenden Lkw aufhalten und geradeaus über die Kreuzung wollen, schweben in Lebensgefahr: Das Risiko, dass der Lkw-Fahrer sie nicht sehen kann, ist hoch. Schuld daran ist der sogenannte tote Winkel. Die Zonen vor, neben und natürlich auch hinter dem Lkw, die der Fahrer nicht im Blick hat, sind überraschend groß.

Der „Tote Winkel“ – eine unterschätzte Gefahr

Problem nicht nur bei Lkw und Bussen, sondern auch bei Pkw ARCD fordert Entschärfung der Abbiegesituationen in Städten Rücksicht statt Risiko unter den Verkehrsteilnehmern Zu den schwersten Unfällen im Straßenverkehr zählen die zwischen einem Lkw und einem Radfahrer oder Fußgänger. Treffen diese an einer Kreuzung aufeinander, kann das zu schlimmen Verletzungen führen. Ursache dieser Abbiegeunfälle ist häufig der „Tote Winkel“. Selbst Pkw-Fahrer können ungeschützte Verkehrsteilnehmer in einer solchen Situation schnell…

Sehen und gesehen werden: Dunkel gekleidete Schulkinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet

ADAC empfiehlt reflektierende Materialien Auch wenn die Tage langsam wieder Länger werden – wenn Kinder sich auf den Weg zur Schule machen, ist die Sonne meist noch nicht aufgegangen. Im Dunkeln oder in der Dämmerung, bei diffusem Licht oder wolkenverhangenem Himmel ist es für die Kleinen besonders schwer, sich von ihrer Umgebung abzuheben und rechtzeitig von Autofahrern gesehen zu werden. Der ADAC empfiehlt daher, dass Kinder – egal ob zu…

Schulwege sicherer machen: Neue Verkehrsinitiative soll Eltern und Kinder über Risiken aufklären

Zahlreiche Tests und Aktionen in diesem Jahr geplant „Für einen sicheren Schulweg!“ – unter diesem Motto startet der ADAC in diesem Jahr eine neue Verkehrsinitiative. Hintergrund sind die immer noch viel zu hohen Unfallzahlen bei Kindern. So kam im Jahr 2014 alle 18 Minuten ein Kind im Straßenverkehr zu Schaden, insgesamt verunglückten über 28.000 Menschen unter 15 Jahren bei einem Verkehrsunfall.