Tipps für Autofahrer im Herbst

Der Herbst stellt an Fahrer und Fahrzeug erhöhte Anforderungen. Die Straßen sind oft nass und durch nasses Laub besonders rutschig. Straßen mit nassem Laub sind fast genauso glatt wie Eisflächen im Winter. Deshalb sollten sich die Reifen in einem einwandfreien Zustand (ausreichend Profil) befinden und eine vorsichtigere Fahrweise ist angebracht. Durch glatte Fahrbahnen werden die Bremswege länger, deshalb sollten Autofahrer mehr Abstand halten und mit plötzlich auftretenden Gefahren (Wildwechsel, abbiegende…

Im Herbst steigt die Zahl der Wildunfälle: Gefahr in der Dämmerung

Weiterer Risikofaktor: Umstellung auf Winterzeit Verletzten Tieren nicht zu nahe kommen Unfallstelle und Schäden fotografieren   Autofahrer müssen im Herbst mit zusätzlichen Gefahren auf den Straßen rechnen: Eine von ihnen ist das erhöhte Risiko von Wildunfällen. In der Saison 2015/2016 ereigneten sich 228.550 Wildunfälle. 3.054 Personen erlitten schwere Verletzungen, 13 kamen ums Leben. Die Sachverständigen von DEKRA empfehlen für Gebiete mit Wildwechsel eine vorsichtige und vorausschauende Fahrweise.   „Wildunfälle können…

Nebel, Sturm und tiefstehende Sonne: Autofahrer müssen sich auf erschwerte Bedingungen einstellen

Herbst erfordert erhöhte Aufmerksamkeit Mit dem Herbst kommen auf Autofahrer einige Herausforderungen zu wie Nebel, nasses Laub oder Wildwechsel. Wenn die Fahrbahn nass ist und die Sonne tiefer steht, werden Fahrer häufig geblendet. Vorausschauendes Fahren und genügend Abstand zum Vordermann können Unfälle vermeiden. Darauf sollten Autofahrer jetzt verstärkt achten:   Sturm: Wenn die ersten Herbststürme über Deutschland hinwegfegen, können Autofahrer in brenzlige Situationen geraten. Wird das Fahrzeug von einer Böe…

Bauernglatteis: Wer haftet für Rutschpartien mit dem Auto?

Der Beginn des Herbstes ist die Zeit der Ernte: Überall im ländlichen Raum fahren die Bauern Obst, Gemüse und Feldfrüchte mit ihren Treckern ein. Doch was die einen ernten, birgt für die anderen Ungemach: Denn auf den Landstraßen hinterlassen die Nutzfahrzeuge nicht selten mit Erdklumpen verdreckte Fahrbahnen, die sich bei nasser und feuchter Witterung zu gefährlichen Rutschbahnen für Autofahrer entwickeln können: Das gefürchtete Bauernglatteis.   Viele Autofahrer fragen sich jetzt…

Auto fit für Herbst und Winter: Daran müssen Autofahrer denken

Intakte Lichtanlage ein Muss Schwachstelle Nummer 1: die Batterie Mit dem Reifenwechsel nicht bis zum ersten Schnee warten   Wenn Nebel, Regen und früher einsetzende Dunkelheit die „kalte Jahreszeit“ ankündigen, wird es Zeit, das eigene Auto für Herbst und Winter fit zu machen. Die Experten von DEKRA sagen, woran Autofahrer denken müssen.   Beleuchtung: Sehen und gesehen werden ist das A und O in der dunklen Jahreszeit. „Oft genug sorgen…

Laub, Nebel und Wild: Herausforderungen für Autofahrer im Herbst

Auf passende Reifen, gute Sicht und defensives Fahrverhalten achten Der Herbst birgt zahlreiche Gefahren für Autofahrer: nasses Laub auf dem Asphalt, Wild auf der Fahrbahn und Nebelbänke aus dem Nichts. Wie Autofahrer ihr Fahrzeug und ihre Fahrweise der nasskalten Jahreszeit anpassen und sich am besten auf Nebel, frühe Dämmerung und rutschige Fahrbahnen einstellen, erläutert Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO.

Im Nebel den Durchblick behalten: Abblendlicht einschalten und Mindestabstand einhalten

Mit der herbstlichen Witterung kommt es vermehrt zu Nebel und da er oft plötzlich auftaucht, ist er für Autofahrer so gefährlich. Seit drei Jahren steigt die Zahl der nebelbedingten Unfälle mit Personenschaden – 2015 waren es laut Statistischem Bundesamt 456 Fälle, dabei wurden 182 Menschen schwer verletzt. Durch richtiges Verhalten sinkt diese Gefahr, hierzu die wichtigsten ADAC-Tipps:

Mit dem Fahrrad durch Herbst und Winter: Schwarze Jacke ein No-go

„Wer sich auch im Herbst und Winter in den Fahrradsattel schwingt, muss besonders auf gute Sichtbarkeit achten“, erinnert Stefanie Ritter aus der DEKRA-Unfallforschung. „Ein absolutes No-go sind schwarze Hosen und Jacken, die den Radler ganz schwer erkennbar machen. Bei schlechter Sicht ist helle Kleidung, am besten versehen mit retroreflektierenden Elementen, eine halbe Lebensversicherung.“ Sie empfiehlt sogar, spätestens bei einsetzender Dämmerung eine Warnweste überzuziehen.

In der Dämmerung verstärkt auf Wild achten

ADAC-Tipps zum richtigen Verhalten nach einem Unfall Jedes Jahr meldet das Statistische Bundesamt mehr als 200.000 Wildunfälle. 2015 wurden 2.433 Verkehrsteilnehmer dabei leicht verletzt, 608 schwer, 13 Menschen starben. Die meisten Kollisionen gibt es mit Rehwild, Unfälle mit Wildschweinen nehmen laut Deutschem Jagdverband weiter stark zu (2015 um acht Prozent).

Runter vom Gas bei Sturm und Starkregen: Tipps zum Fahren bei Wind und Aquaplaning

Im Herbst drohen Stürme und Starkregen – und damit gefährliche Situationen für Autofahrer. In diesen Fällen ist es wichtig, die Geschwindigkeit zu reduzieren: Erfasst eine Böe das eigene Fahrzeug, lässt sich bei niedrigem Tempo einfacher gegenlenken. An Bäumen und Sträuchern ist zu erkennen, wie stark der Wind ist. Unabhängig davon können umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste jederzeit auf der Fahrbahn liegen. Auf Brücken und in Waldschneisen ist die Gefahr, von…

Mehr Wildunfälle im Herbst

Wer durch Waldstücke fährt, muss Geschwindigkeit anpassen und vorsichtig fahren Im Herbst steigt die Zahl der Wildunfälle drastisch an: Besonders wenn es dämmert, am frühen Abend oder Morgen, müssen Autofahrer in Waldstücken damit rechnen, dass Tiere eine durchführende Straße queren. Deshalb auf jeden Fall langsam fahren, die Straßenränder im Auge behalten und bremsbereit sein. Dies gilt in besonderem Maß, wenn am Straßenrand auch noch das dreieckige Straßenschild mit einem springenden…

Autofahren im Herbst: Fahrweise an die Wetterbedingungen anpassen

Auf die richtige Beleuchtung achten Bei Wildunfall: Bestätigung von Jäger oder Polizei ausstellen lassen Laub und Nässe machen die Straßen rutschig, Nebel erschwert die Sicht und Wild wechselt häufiger – der Herbst bringt einige Herausforderungen für Autofahrer. ARCD-Pressesprecher Thomas Schreiner gibt im Interview Tipps für eine sichere Fahrt.

Wenn es hagelt, stürmt und schüttet

Im Herbst drohen stürmische Zeiten. Autofahrer kennen den Ärger: Äste knallen aufs Dach, Hagelkörner ruinieren das Blech, Wasser schwappt in den Fußraum. Vor solchen Wetterkapriolen schützen nicht nur Versicherungen, sondern vor allem aufmerksame, defensive Fahrer. Versicherung kontaktieren Autofahrer sind bei Unwetterschäden bereits mit einer Teilkasko-Police aus dem Schneider. Sturmschäden zahlt sie in der Regel aber erst ab Windstärke acht – da fegt die Böe schon mit 62 Stundenkilometern ums Eck….

72.000 Unfälle jährlich bei Nässe: 30 Prozent weniger Grip auf nasser Fahrbahn

Wenn der Himmel seine Schleusen öffnet, wird es für Autofahrer ungemütlich. Die amtliche Unfallstatistik registrierte im Jahr 2015 über 72.000 Verkehrsunfälle auf nasser oder feucht-schlüpfriger Fahrbahn. Die Bilanz: 798 Getötete, rund 13.000 Schwer- und 58.000 Leichtverletzte. Die Unfallexperten von DEKRA sagen, wo es bei Nässe gefährlich wird.

Wildunfälle: Achtung Rudelbildung

Tiere treten oft in Gruppen auf Vorausschauend fahren und Sicherheitsabstand einhalten In der Dämmerung Fahrbahnränder beobachten Vor allem im Spätsommer und Herbst, in den frühen Morgenstunden und der Abenddämmerung, gilt für Kraftfahrer höchste Wachsamkeit: Wildwechsel gefährden den Verkehr. 2015 ereigneten sich auf deutschen Straßen über 2.500 Wildunfälle mit Personenschäden. „Wer bei eingeschränkter Sicht und in waldreichen Gebieten den Fuß vom Gas nimmt und den Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Verkehr vergrößert, senkt…

Nebelig, nass und stürmisch: Die dunkle Jahreszeit verlangt Autofahrern einiges ab

lötzlich auftauchende Nebelbänke, heftiger Regen, Dämmerlicht und Stürme – die Witterungsverhältnisse im Herbst stellen Autofahrer vor viele Herausforderungen. Der ADAC rät daher, besonders aufmerksam zu fahren und die Geschwindigkeit den äußeren Bedingungen anzupassen. Ebenfalls wichtig: ausreichend Abstand zum vorausfahrenden Auto einhalten, damit bei einer Vollbremsung des Vordermannes noch eine Reaktion möglich ist. Als Faustregel gilt generell: „Abstand = halber Tacho“. Wer also mit 100 km/h unterwegs ist, sollte 50 Meter…