Fahrrad-Lichtcheck fürs „Sehen und gesehen werden“: Verkehrssicherheitsaktion in Duisburg-Rheinhausen

Fahrradmechaniker prüfen Schülerfahrräder: Nur Armleuchter fahren ohne Licht Von Petra Grünendahl „Wie oft kriegen wir von Autofahrern zu hören: Ich habe den Radfahrer nicht gesehen“, erzählte Polizeihauptkommissar (PHK) Jörg Woytena von der Verkehrunfall-Prävention der Polizei Duisburg. Rund 30 Jahre habe er als Streifenpolizist Unfälle aufgenommen: Die Klagen blieben die gleichen. Und „nicht gesehen“ bedeutet nur allzu häufig: Dunkle Kleidung und weder funktionierende Beleuchtung noch Reflektoren am Fahrrad, die sämtlich heutzutage…

Beschlüsse des Bundesrates sind Beiträge zu mehr Verkehrssicherheit, so der DVR

Mit der Reform des sogenannten Handyparagrafen, härteren Strafen für Raser sowie höheren Bußgeldern für Personen, die Rettungskräfte bei Hilfseinsätzen blockieren, hat der Bundesrat heute wichtige Beiträge zu einer verbesserten Verkehrssicherheit geleistet.   DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf erklärt zu den heute getroffenen Beschlüssen der Länderkammer: „Es wurde höchste Zeit, die gesetzlichen Vorschriften zur Nutzung moderner Kommunikationsmittel beim Führen von Fahrzeugen zu aktualisieren. Das Verbot der nicht bestimmungsgemäßen Nutzung von Mobil- und…

Mehr Klarheit bei der Winterreifenpflicht: Reifenbeschaffenheit und Verwendung neu geregelt

Was ein Winterreifen können und wann er auf dem Fahrzeug montiert sein muss, ist neu geregelt. Die neue Gesetzeslage ist seit Mai 2017 gültig und definiert die Winterreifenpflicht und die möglichen Bußgelder klar und deutlich. Damit hat der Autofahrer jetzt verbindliche Informationen.   Als Winterreifen gelten solche, die im Reifenaufbau und der Gummimischung den im Winter geltenden Witterungsverhältnissen angepasst sind. Sie bieten somit gegenüber Sommerreifen die besseren Fahreigenschaften auf Schnee…

IAA 2017: Wer würde freiwillig beim Autofahren für fünf Sekunden die Augen schließen?

Verkehrsbeobachtung: 7 % aller Autofahrer durch Handy abgelenkt Forsa-Befragung: Mehr als die Hälfte hantiert regelmäßig damit am Steuer DEKRA appelliert: Hände ans Lenkrad – Augen auf den Verkehr   Mehr als die Hälfte aller Autofahrer, die ein Handy besitzen, hantiert damit regelmäßig auch während der Fahrt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Sachverständigenorganisation DEKRA. Demnach nutzen 55 % ihr Smartphone zumindest hin und wieder am Steuer….

Ohne „Elterntaxi“ sicher zur Schule: Richtig vorbereitet ist der Schulweg zu Fuß ein Kinderspiel

Rund elf Millionen Kinder besuchen täglich die Schule, darunter 2,4 Millionen Grundschüler. Eltern, die ihre Kinder aus Angst oder Bequemlichkeit mit dem Auto direkt vor die Schule fahren, gefährden nicht nur andere Verkehrsteilnehmer, sondern auch den eigenen Nachwuchs. Damit die Kinder, gerade im ersten Schuljahr, sicher in der Schule und zuhause ankommen, empfiehlt der ADAC den Eltern, den Schulweg intensiv zu üben.   Vor allem riskante Wendemanöver oder verbotswidriges Halten…

Europa-Premiere: Wenn Autos sich gegenseitig vor Gefahren warnen

Das Auto ist des Deutschen liebster Freund: Fast 63 Millionen Autos, LKWs und Busse sind täglich auf den deutschen Straßen unterwegs. Doch entsprechend hoch sind auch die Unfallzahlen: Rund 2,6 Millionen Mal hat es im vergangenen Jahr gekracht. Leider trotz modernster Technik zu oft noch mit tödlichem Ausgang. Wenn Autos Fußgänger auf der Straße schon dann erkennen, wenn sie für den Fahrer noch nicht sichtbar sind, kann das Leben retten….

Mehrheit für ein generelles Tempolimit auf Autobahnen

Über die Hälfte der Autofahrerinnen und Autofahrer (52 Prozent) ist der Meinung, dass es in Deutschland ein generelles Tempolimit auf Autobahnen geben sollte. Dies ergab eine repräsentative Befragung, die im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) im Juni 2017 vom Marktforschungsinstitut Ipsos bei 2.000 Personen über 18 Jahren durchgeführt wurde. Nur eine geringe Minderheit (ein Prozent) hat zu der Frage keine Meinung. Ebenfalls 52 Prozent aller Befragten gaben an, dass mit…

Keine Riesen-Lkw auf Deutschlands Straßen

Der ACV Automobil-Club Verkehr unterstützt ab sofort die Kampagne gegen die umstrittenen Riesen-Lkw in Deutschland www.keine-gigaliner.de. Mit einer Länge von über 25 Metern sind Gigaliner bis zu 6,5 Meter länger als herkömmliche Lkw. Gemeinsam mit BUND, Deutsche Umwelthilfe und Allianz pro Schiene kämpft der ACV gegen die Ausweitung des Streckennetzes, auf dem die Riesen-Lkw fahren dürfen.   Über 70 Prozent des Güterverkehrs findet auf der Straße statt. Und bis zum…

Begleitetes Fahren ab 17 auch im Lkw: Zahl der Berufskraftfahrer kann erhöht werden

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) empfiehlt die Einführung des Begleiteten Fahrens ab 17 Jahren (BF17) im Lkw. Dies sei eine geeignete Maßnahme in der Fahrerlaubnisklasse C/CE (Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen) die duale Ausbildung zum Berufskraftfahrer deutlich zu verbessern. Dazu sollten das Mindestalter zum Erwerb dieser Fahrerlaubnisklassen gesenkt und dafür die Voraussetzungen auf europäischer Ebene geschaffen werden. Eine entsprechende Initiative sei durch die Bundesregierung anzustreben.   „Bei der…

Mehr Vernetzung, mehr Innovation, weniger Verkehr

Digitale Vernetzung von Verkehrsträgern bietet Potenzial für Entlastung urbaner Zentren Gesetzliche Vorschriften zur Personenbeförderung sollen Innovationen ermöglichen   Der ADAC hat heute in Berlin mit Vertretern der Politik und der Branche über die Zukunft des öffentlichen Personenverkehr (ÖPNV) diskutiert. Ausgangspunkt war der Evaluierungsbericht der Bundesregierung nach der Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG), der vorgestellt wurde. Im Mittelpunkt der Diskussion standen Fragen des Wettbewerbs um ÖPNV-Leistungen und die Möglichkeiten für mehr Innovationen…

Automatisiertes Fahren: Mischverkehr an Kreuzungen intelligent vernetzen

DLR und Partner arbeiten an einer vernetzten, effizienten und sicheren Organisation von automatisierten und nicht-automatisierten Fahrzeugen 5,8 Millionen Euro vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur Schwerpunkt: intelligente Mobilität, automatisches Fahren   Die Herausforderung für ein automatisiertes Fahren in der Stadt ist der komplexe Mischverkehr: Automatisierte und nicht-automatisierte Fahrzeuge treffen auf Radfahrer und Fußgänger. Im Projekt Digitaler Knoten 4.0 arbeitet das DLR mit seinen Forschungspartnern an einer vernetzten, effizienten und…

Technik- und Wartungsmängel Grund für Verkehrsunfälle mit Personenschäden

Mängelzahlen aus den Hauptuntersuchungen der KÜS bestätigen Statistiken Auf unseren Straßen sind nach wie vor die Menschen und ihr Verhalten die Hauptursachen für Verkehrsunfälle. Zu hohe Geschwindigkeit, zu riskante Fahrweise, Alkohol am Steuer – die Gründe sind bekannt. Sie werden jedes Jahr auf´s Neue in zahlreichen Statistiken erfasst. Aber auch technische Mängel haben einen Anteil am Unfallgeschehen. Dabei ist die Anzahl zwar weniger groß, aber dennoch beachtenswert.   Das Statistische…

KEP-Transporter: Sicherheit wird zum Wirtschaftsfaktor in der Logistik der letzten Meile

Mehrheit ist bereit, in Sicherheitssysteme zu investieren Zukunft des automatisierten Fahrens wird differenziert gesehen Lieferdrohnen und Transportroboter spielen aktuell noch keine Rolle   Online einkaufen ist im Trend. Dabei geht es längst nicht nur um die „Klassiker“ wie Bücher, Kleidung oder Elektronik – es gibt praktisch nichts mehr, was nicht online bestellt wird, bis hin zu frischen Lebensmitteln. Das stellt die Zustellbranche vor besondere Herausforderungen. Die Logistik der „letzten Meile“…

Autowaschanlage: Verschmutzt rein – zerkratzt raus?

Was Autofahrer bei Schäden durch Waschanlagen wissen sollten An schönen Frühlingstagen zieht es viele Autofahrer in die Waschanlage: Der Dreck soll weg, der Lack in der Sonne glänzen. Umso schlimmer, wenn das Auto danach zwar sauber ist, dafür aber ein Kratzer die Motorhaube ziert. Wer für solche Schäden haftet, was im Schadenfall zu tun ist und wie Autobesitzer Schäden vorbeugen können, weiß Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S….

Begleitetes Fahren bringt Vorteile bei der Kfz-Versicherung

Während und nach der Begleitphase wird die sicherere Fahrweise von BF17-Teilnehmern belohnt   Der sichere Start ins Autofahrerleben wird belohnt. Bei vielen Kfz-Versicherungen fallen derzeit keine oder zumindest keine deutlichen Beitragserhöhungen für die Teilnahme am „Begleiteten Fahren ab 17“ (BF17) an, wie eine aktuelle Übersicht des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) zeigt. Die meisten Versicherungen belohnen das BF17 auch dann mit günstigeren Beiträgen, wenn die Jugendlichen anschließend allein unterwegs sind und ein…

Helm auf beim Fahrradfahren – in jedem Alter

Unterschied bei Fahrradhelmnutzung zwischen Eltern und Kindern   Während die meisten Eltern ihrem Kind einen Helm aufsetzen, tragen sie selbst oftmals keinen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) hin. Orthopäden und Unfallchirurgen empfehlen: Helm auf beim Fahrradfahren – in jedem Alter. Im Falle eines Sturzes kann ein Helm dazu beitragen, eine schwere Kopfverletzung zu verhindern. „Wirken Erwachsene nicht als Vorbild, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder…

EU-Kommission: Bis 2050 keine Verkehrstoten mehr – Fahrerassistenzsysteme sollen helfen

Die EU-Kommission verfolgt wie der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) die Strategie der „Vision Zero“. Danach soll es auf Europas Straßen bis zum Jahr 2050 nahezu keine Verkehrstoten mehr geben. Bei derzeit rund 26.000 Verkehrstoten in der EU ist also noch viel zu tun (Stand: 2015). Große Hoffnungen werden in Fahrerassistenzsysteme (FAS) gesetzt, deren Potenzial zur Vermeidung von Verkehrsunfällen bereits in zahlreichen Studien belegt wurde: Fast 50 Prozent der Unfälle ließen sich…

Unfallforschung der Versicherer fordert Maßnahmen gegen Fußgängerunfälle

Schwere Verletzungen selbst bei Parkmanövern Fußgänger im Straßenverkehr leben gefährlich. Das gilt vor allem in Ortschaften, wo rund 95 Prozent aller verunglückten Fußgänger registriert werden. Mehr als jeder dritte innerorts getötete Verkehrsteilnehmer ist nach einer Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV) ein Fußgänger (2015 – 377 von 1.048). Als ungeschützte Verkehrsteilnehmer haben sie bei einem Zusammenstoß mit einem Auto, einem Lkw oder einem Kraftrad immer die schlechteren Karten. Und das…

Tuning von Mopeds und Rollern

Verbraucherfrage der Woche: Gut beraten von den Experten der ERGO Group   Brigitte H. aus Neustadt: Mein Sohn ist 16 Jahre alt und hat einen Führerschein der Klasse AM. Er will seinen Motorroller tunen, um schneller fahren zu können. Ist das erlaubt?   Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice): Ein Führerschein der Klasse AM erlaubt das Fahren von Kleinkrafträdern mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit bis 45 km/h und…

Zahl der getöteten Fußgänger um 50 Prozent reduzierbar

Unfallforscher auf Symposium der ADAC Stiftung für schnelle Einführung von Notbremssystemen mit Fußgängererkennung im Front- und Heckbereich Deutschlands führende Unfallforscher sehen große Chancen, die Zahl der bundesweit im Straßenverkehr getöteten Fußgänger in den kommenden Jahren deutlich zu reduzieren. Voraussetzung dazu sei eine schnelle Durchdringung des Marktes mit Fahrzeugen, die über Notbremssysteme mit Fußgängererkennung im Front- und Heckbereich verfügen. Dies erklärten Experten beim Unfallforschungs-Symposium (UFO) der ADAC Stiftung, das am Mittwoch…