Boobytraps: Gefahren am Straßenrand

Interessante Filmdokumentation des IIHS (Insurance Institute for Highway Safety) zur Sicherheit der amerikanischen Autobahnen Anfang der 1970er-Jahre. Das IIHS hat diese Dokumentation erst die Tage bei Youtube veröffentlicht.     This IIHS film was released in 1972. It explores the problem of roadside hazards such as rigid light poles, blunt-end guardrails, and bridge abutments that turn otherwise minor, run-off-the-road incidents into major, injury-producing crashes. It also explains practical solutions like…

Zahl der getöteten Fußgänger um 50 Prozent reduzierbar

Unfallforscher auf Symposium der ADAC Stiftung für schnelle Einführung von Notbremssystemen mit Fußgängererkennung im Front- und Heckbereich Deutschlands führende Unfallforscher sehen große Chancen, die Zahl der bundesweit im Straßenverkehr getöteten Fußgänger in den kommenden Jahren deutlich zu reduzieren. Voraussetzung dazu sei eine schnelle Durchdringung des Marktes mit Fahrzeugen, die über Notbremssysteme mit Fußgängererkennung im Front- und Heckbereich verfügen. Dies erklärten Experten beim Unfallforschungs-Symposium (UFO) der ADAC Stiftung, das am Mittwoch…

Alltagsmobilität: Bahn bei Sicherheit vor Bus und Auto

Im aktuellen Verkehrsträgervergleich von Allianz pro Schiene und Automobil-Club Verkehr (ACV) behauptet die Eisenbahn in Deutschland souverän ihren Spitzenplatz als sicherstes Verkehrsmittel.   Danach war im deutschen Zehnjahresschnitt von 2006 bis 2015 das Todesrisiko für Insassen eines Pkw 75-mal höher als für Bahnreisende. Beim Verletzungsrisiko fällt der Abstand noch größer aus: Bezogen auf die Personenkilometer ist die Wahrscheinlichkeit zu verunglücken bei jeder Autofahrt gut 127-mal höher als bei einer Bahnfahrt….

ADAC-Crashtest zeigt Defizite in der Fahrzeugkonstruktion

Gute Knautschzonen schonen auch den Unfallgegner Die Aufgabe der Knautschzone eines Fahrzeugs ist es Leben zu retten. Je höher daher die Geschwindigkeit ist, mit der zwei Pkw frontal aufeinanderprallen, und je größer der Massenunterschied, desto dramatischer wirken sich Defizite in der Konstruktion der Knautschzone aus. Der ADAC hat in seinem aktuellen Crashtest untersucht, welche Folgen unterschiedlich konstruierte Fahrzeugfronten auf das Verletzungsrisiko der Insassen haben. Ergebnis: Eine partnerfreundlich konstruierte Knautschzone schont…

Abbiegeassistenten für Lkw: Viele Unfälle mit Radfahrern könnten vermieden werden

Schwere Lkw sollten mit Abbiegeassistenten ausgerüstet werden: Neue UDV-Studie Wenn sowohl Radler als auch Lkw-Fahrer besser auf den Verkehr achten würden, ließen sich viele der häufig tödlichen Kollisionen vor allen an Kreuzungen verhindern. Das zeigt eine neue Auswertung der Unfalldatenbank der Unfallforschung der Versicherer (UDV). Die Experten fordern daher, dass in allen schweren Lastwagen Abbiegeassistenten zum Einsatz kommen.

Mit dem Fahrrad durch Herbst und Winter: Schwarze Jacke ein No-go

„Wer sich auch im Herbst und Winter in den Fahrradsattel schwingt, muss besonders auf gute Sichtbarkeit achten“, erinnert Stefanie Ritter aus der DEKRA-Unfallforschung. „Ein absolutes No-go sind schwarze Hosen und Jacken, die den Radler ganz schwer erkennbar machen. Bei schlechter Sicht ist helle Kleidung, am besten versehen mit retroreflektierenden Elementen, eine halbe Lebensversicherung.“ Sie empfiehlt sogar, spätestens bei einsetzender Dämmerung eine Warnweste überzuziehen.

Todesgefahr am Stauende: Zu geringer Abstand häufigste Ursache für Lkw-Unfälle

In den vergangenen Wochen haben sich auf Deutschlands Autobahnen mehrere tödliche Verkehrsunfälle ereignet, weil Lastwagen in ein Stauende gerast sind. Bei einem weiteren Unfall sind heute auf der A 61 bei Koblenz zwei Autoinsassen offenbar schwer verletzt worden. Dass diese Unfälle keine Seltenheit sind, belegt die amtliche Statistik des Jahres 2014: Rund 60 Prozent der tödlichen Unfälle mit Lkw-Fahrern als Hauptverursachern waren Zusammenstöße mit vorausfahrenden oder stehenden Fahrzeugen. Eine der…

ADAC-Unfallforschung hat Unfalldaten junger Fahrer ausgewertet> Hohes Risiko und zu wenig Erfahrung oft tödlich

Schleudern als typisches Unfallschema Alte Autos oft ohne ESP Das Risiko eines schweren oder tödlichen Unfalls ist bei jungen Fahrern zwischen 18 und unter 25 Jahren fast doppelt so hoch wie beim Rest der Bevölkerung. Pro Jahr sind in dieser Altersgruppe nach Angaben des Statistischen Bundesamts knapp 500 Tote und 10.000 Schwerverletzte zu beklagen, obwohl sie nur acht Prozent der Bevölkerung in Deutschland ausmacht. Eine aktuelle Untersuchung der ADAC-Unfallforschung bestätigt…

Gefahr durch kippende Leicht-Lkw-Gespanne

Unfallforschung der Versicherer (UDV): Studie zeigt großes Seitenwindrisiko Nach stürmischen Wetterlagen wird häufig darüber berichtet, dass Lkw-Gespanne mit einer zulässigen Gesamtmasse bis 12 Tonnen von Seitenwind aus der Spur gebracht oder sogar umgeworfen wurden. Damit sind erhebliche Gefahren für den Fahrer, vor allem aber für den nachfolgenden und entgegenkommenden Verkehr verbunden. Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) hat deshalb in einem Forschungsprojekt untersucht, ob es sich um ein erhebliches Problem im…

Wohnmobile im Straßenverkehr: Crashtest der Unfallforschung der Versicherer

UDV-Studie offenbart vielfältige Gefahrenpotenziale Von Petra Grünendahl Zu Dritt sind sie unterwegs, in einem Wohnmobil der 3,5-Tonnen-Klasse, die gängigste Größe von Reisemobilen, wie sie auch Führerscheininhaber der Klasse B fahren dürfen. Das benutzte Geschirr ist zwar abgeräumt, steht aber auf der Küchenablage. Drei Kisten Sprudelwasser hatte man noch im Getränkemarkt geholt, bevor die Fahrt weiter ging: Die stehen aufeinander gestapelt hinten im Gang, davor liegt Pfiffi, ein Hund von ca….

Motorradunfälle: Landstraßen müssen sicherer werden

ADAC analysiert Stellen, an denen es zu Zweiradunfällen kam Ein Viertel der von der ADAC-Unfallforschung bislang analysierten 20.018 Verkehrsunfälle sind Motorradunfälle. Damit sind Biker überproportional am Unfallgeschehen beteiligt. Um ihr Risiko zu senken, trägt eine umfassende Instandsetzung der Landstraßen bei. Eine wichtige Erkenntnis der Experten lautet: Die Beschaffenheit der Straße spielt bei Motorradunfällen eine zentrale Rolle. So sind etwa Längsrillen und hervortretende Reparaturstellen extrem gefährlich. Die Seitenräume von Straßen sollten…

Sicher nach der Winterpause: Motorrad-Training bringt Fahrer auf Vordermann

Zu Frühlingsbeginn stehen viele Motorradfahrer in den Startlöchern. Nach der Winterpause muss nicht nur die Maschine wieder auf Vordermann gebracht werden; auch die eigenen Fähigkeiten können eingerostet sein. Die ADAC-Motorrad-Trainings machen Zweirad-Piloten fit für die neue Saison. Neben dem Basis- und Intensiv-Training gibt es auch spezielle (Wieder-)Einsteiger- und Perfektions-Trainings. 2015 besuchten 37.685 Motorrad-Begeisterte ein Training des ADAC, eine Steigerung um vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders beliebt war das Intensiv-Training…

Unfallforschung der Versicherer: Rad fahren im Winter erfordert Rücksicht und Vorsicht

Radfahrer leben im Winter gefährlicher: Das Risiko, bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen, ist für sie in den Monaten Oktober bis März höher, als in den Sommermonaten. Radverkehr im Winter erfordert deshalb besondere Vorsicht und Rücksicht von allen Beteiligten. Und je härter und wechselhafter das Wetter, desto schwieriger die Bedingungen für Zweiradfahrer, die immer häufiger ganzjährig und auch bei Eis und Schnee unterwegs sind. Die Unfallforschung der Versicherer (UDV)…

Unfallforschung der Versicherer (UDV): Rücksitzinsassen leben gefährlich

Die unsichersten Plätze im Auto sind die Rücksitze. Das liegt einerseits an einer falschen Sitzposition der Mitfahrer, andererseits aber an einer gegenüber den Vordersitzen unzureichenden Sicherheitsausstattung. Das sind wesentliche Ergebnisse einer Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV), in der tatsächliche Unfälle analysiert und in einer Vielzahl von Simulationen Abläufe nachgestellt wurden. Darüber hinaus wurde in Befragungen und Feldtests Fehlverhalten auf den Rücksitzen ermittelt.

Bilanz der Dekra-Verkehrssicherheitsaktion SafetyCheck 2015

Immer noch drei Viertel der Autos von jungen Fahrern mit teils schweren Mängeln Junge Autofahrer sind oft mit alten Fahrzeugen unterwegs – und diese Fahrzeuge haben teilweise gravierende Sicherheitsmängel. Das hat auch in diesem Jahr die Aktion SafetyCheck gezeigt, die die Sachverständigenorganisation Dekra in Kooperation mit der Deutschen Verkehrswacht und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat zum neunten Mal veranstaltet hat. Mehr als 16.000 junge Fahrer nahmen an der Aktion teil – bei…

Beim Heckaufprall droht „Hinterbänklern“ Gefahr

ADAC-Crashtest: Nicht jedes Auto bietet in der dritten Sitzreihe den nötigen Schutz Immer mehr Autos verfügen über eine dritte Sitzreihe. Aber sind die Insassen dort auch sicher? Dieser Frage ist die ADAC-Unfallforschung mit einem Crashtest nachgegangen. Das Ergebnis: Die dritte Sitzreihe sollte nicht dauerhaft genutzt werden, sondern nur wenn es unbedingt notwendig ist.

Fußgänger in der dunklen Jahreszeit besonders gefährdet

Zur Winterzeitumstellung am kommenden Wochenende warnt die Unfallforschung der Versicherer (UDV): Fußgänger sind in der dunklen Jahreszeit stärker gefährdet und müssen ganz besonders aufpassen. Während in jedem Monat der Sommerzeit durchschnittlich 32 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben kommen, sind es in Monaten der Winterzeit mit 60 fast doppelt so viele. Auf den meist schlecht oder gar nicht beleuchteten Landstraßen starben vier Fünftel der im Jahr 2014 getöteten Fußgänger bei Dämmerung…

Autofahrer im Blindflug: Umfrage zur Ablenkung am Steuer

Jeder Zweite telefoniert beim Autofahren Mehr als jeder Fünfte programmiert das Navi beim Fahren 22 Meter Blindflug durch eine Sekunde Ablenkung bei Tempo 80 Viele Autofahrer sind am Steuer nicht voll bei der Sache, warnen die Sachverständigen von DEKRA. Jeder zweite Autofahrer (52 Prozent) nutzt während der Fahrt das Telefon, knapp 5 Prozent davon ohne die vorgeschriebene Freisprecheinrichtung, so lautet das Ergebnis einer aktuellen DEKRA-Umfrage unter 1.100 Autofahrern.

Fahrradfahrer profitieren kaum vom Fußgängerschutz am Auto

Automatische Notbremse mit Radfahrererkennung notwendig Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) hat in einer aktuellen Studie festgestellt, dass Radfahrer kaum von den konstruktiven Verbesserungen an Autos hinsichtlich des Fußgängerschutzes profitieren. Speziell zum Schutz von Radfahrern wurden bisher keine Maßnahmen eingeführt. Nur ein spezieller Airbag, der den gesamten Scheibenrahmen abdeckt, könnte einen deutlichen Sicherheitsgewinn für Radfahrer bringen. Der wäre aber konstruktiv aufwendig und teuer und wird von keinem Hersteller angeboten. Den größten…

Heckpassagiere nur Mitfahrer zweiter Klasse

ADAC empfiehlt serienmäßigen Einbau von Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern auf der Rückbank Der ADAC hat bei Crashtests in seinem Technik Zentrum Sicherheitsmängel beim Insassenschutz entdeckt. Grund sind fehlende Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer für Mitfahrer auf der Rückbank. Auf diese Sicherheitsausstattung verzichten viele Hersteller aus Kostengründen und bauen stattdessen nur einfache Gurte ein. Heckpassagiere werden so zu Mitfahrern zweiter Klasse, erklären die ADAC-Experten. Bei den Tests hatte sich gezeigt, dass Mitfahrer ohne moderne…