Kraftfahrzeugversicherung: Gezielte Schadensteuerung birgt Schaden

kfz-gewerbe_logoDie Zahl der Kfz-Versicherer, die mit ausgewählten Partnerwerkstätten Sonderkonditionen für alle Arbeiten rund um das Fahrzeug vereinbart haben, wird zunehmend größer. Diese bieten ihren Versicher- ten inzwischen nicht nur an, Unfallschäden zu einem Festpreis durchzuführen, sondern darunter fallen inzwischen auch andere Servicearbeiten wie z. B. Inspektionen oder Reifenwechsel.

„Die scheinbar einfache Abwicklung der Wartung des Fahrzeugs oder der gewünschten Servicearbeiten in einem Partnerbetrieb der Versicherung erscheint dem Versicherten auf den ersten Blick als harmloses Serviceangebot. Dennoch ist dieser Service aus Verbrauchersicht kritisch zu betrachten“, so M. Büttner wörtlich. Der Versicherungsnehmer wird letztlich dazu missbraucht, den auf den Versicherungspartnerwerkstätten lastenden Kostendruck abzumildern. Die Betriebe dagegen können durch das System der Schadensteuerung das Unfallgeschäft nicht mehr rentabel bewerkstelligen, so dass sie an die Grenzen weiterer Leistungs- und Investitionsfähigkeiten geraten.

Das Kraftfahrzeuggewerbe empfiehlt den Autofahrern, sich nicht nur auf die Versprechungen des Versicherers einzulassen, sondern im Falle eines Unfalls sein Fahrzeug in einer Fachwerkstatt seines Vertrauens Instandsetzen lassen.

– Pressemeldung des Deutschen Kfz-Gewerbes NRW –

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