Einfädeln: Damit der Reißverschluss nicht klemmt

einfaedelnSommerzeit ist Baustellenzeit. Was paradox klingt, folgt einer klaren Logik: Wie der ACE Auto Club Europa berichtet, wird die Staugefahr werktags wegen des insgesamt schwächer ausfallenden Berufsverkehrs in den Sommerferien wirkungsvoll reduziert. Anders gestaltet sich die Lage jedoch am Wochenende. Vor allem, wenn – wie jetzt in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen – der Ferienbeginn ansteht. Baustellen, die eine Reduzierung der Fahrspuren bedingen, entpuppen sich dann oftmals als lästige Nadelöhre.

Zum Ferienbeginn vieler Bundesländer hat der Club deshalb den Ratgeber Reißverschlussverfahren herausgebracht, der das richtige Verhalten vor Engstellen auf Autobahnen thematisiert. Darin wird sowohl geschildert, wie man sich an Nadelöhren korrekt verhält, als auch rechtliche Konsequenzen bei Fehlverhalten angesprochen.

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Denn die Frage, wie man sich als Autofahrer an Engstellen richtig verhalten soll, sorgt nach Beobachtungen des ACE noch immer häufig für Verunsicherung. Das bereits vor Jahren in die Straßenverkehrsordnung verankerte Reißverschlussprinzip beim Wegfall einer Fahrspur ist noch immer nicht in den Köpfen vielen Verkehrsteilnehmer angekommen. „Die korrekte Anwendung des Reißverschlussverfahrens würde helfen, Staus zu vermeiden”, erklärte der ACE-Sprecher Constantin Hack. Viele Autofahrer würden immer noch verfrüht auf die frei bleibende Spur wechseln und so die Staubildung begünstigen. Dabei gäbe die StVO klare Vorgaben, wie man sich vor Engstellen zu verhalten hat. So soll der Fahrstreifen erst unmittelbar vor dem Ende einer Spur gewechselt werden.

– Presseinformation des ACE Auto Club Europa e. V. –

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