Ist Ihr Auto winterfit?

Foto: Jerzy Gorecki / pixabay.
Wenn erster Pulverschnee die Bergkuppen verzuckert, wird es Zeit, das Auto auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Worauf kommt es dabei an?

  1. Frage: Sind die Winterreifen schon drauf? Noch nicht? Dann aber los! Jetzt kann morgens jederzeit Reifglätte auftreten. Winterliche Straßenbedingungen also, bei denen „angepasste Bereifung“ vorgeschrieben ist. Wer die noch nicht montiert hat, sollte umgehend einen Termin in seiner Werkstatt vereinbaren.
  2. Lackpflege. Schäden, wie kleinere Steinschläge von der Urlaubsreise oder auch größere Ratscher, sollten noch vor der Streusalz-Saison beseitigt werden, sonst hat der Rost leichtes Spiel. Die Kfz-Werkstätten bieten dazu Smart-Repair-Methoden an.
  3. Frostschutz. Gerade bei Fahrzeugen, die nicht regelmäßig gewartet werden, besteht oft Unklarheit: Reicht der Frostschutz im Kühler noch aus? Die Wirksamkeit bis minus 25 Grad sollte gegeben sein. Die Werkstatt findet das in wenigen Minuten heraus. Was oft übersehen wird: Auch das Kühlmittel muss in regelmäßigen Abständen von mehreren Jahren gewechselt werden. Denn Frostschutz ist auch Rostschutz und der verbraucht sich mit der Zeit. Mögliche Folgen: Korrosion und damit teure Schäden im Motor.

Und nicht vergessen: Auch die Scheibenwaschanlage muss winterfest gemacht werden. Was noch an Flüssigkeit mit Sommerreiniger drin ist, sollte jetzt verbraucht werden, anschließend Wintermischung einfüllen.

  1. Gummipflege. Sämtliche Tür- und Haubengummis mit einem entsprechenden Pflegestift behandeln, um das Anfrieren und dadurch mögliche Abreißen der Dichtung zu verhindern.
  2. Sicht. Sind die Wischergummis noch einwandfrei? Oder ziehen sie Schlieren und lassen ungewischte Bereiche übrig? Dann ist es Zeit für ein Paar neue. Aber auch die Innenseiten der Scheiben können oft eine gründliche Reinigung vertragen, um den nebligen Durchblick zu verbessern.

  3. Türschlösser. Der Tipp darf natürlich nicht fehlen, auch wenn es wohl kaum noch ein Fahrzeug ohne Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung gibt. Dann etwas nichtharzendes Öl in die Türschlösser sprühen, das verhindert ein Einfrieren und sorgt für leichtgängiges Schließen. Und den Türschlossenteiser natürlich in der Manteltasche aufbewahren und nicht im Auto.

  4. Batterie. Hat sie schon ein paar Jahre treu gedient oder schwächelt sie bereits bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt? Zeit für eine neue! Bevor der Winter richtig loslegt und das Auto im ungünstigsten Moment nicht mehr anspringt. Die Kfz-Werkstatt hat Messgeräte, die den Batteriezustand feststellen.

  5. Ausrüstung. Liegt der Eiskratzer noch im Auto? Besser für die Verglasung ist natürlich ein Auftauspray. Und wer auch bei Schneefall unterwegs sein muss, legt sich eine warme Decke ins Auto, man weiß ja nie.

So vorbereitet, lässt sich auch der grimmigste Winter lächelnd überstehen. Die meisten Kfz-Meisterbetriebe bieten in diesen Tagen passende Winterchecks an.
ProMotor / Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe
Foto: Jerzy Gorecki / pixabay

 

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