Sicherheit geht vor: Die sichersten Autos in 2022

Foto: Obi @pixel6propix / unsplash.
Wer sich heutzutage mit dem Gedanken trägt, sich ein neues Auto zuzulegen, stellt sich zumeist die Frage, welches Fahrzeug im Falle eines Unfalls für sich und die übrigen Insassen wirklich sicher ist. Gleichgültig, ob man einem Autokauf liebäugelt oder sich zu einem der attraktiven Leasing Angebote hingezogen fühlt, der Sicherheitsaspekt steht bei der Abwägung, welches Modell für einen selbst infrage kommt, oftmals im Mittelpunkt.

Zur Ermittlung, welche Autos wirklich sicher sind, werden jährlich verschiedene Crashtest an vielen verschiedenen Modellen durchgeführt. Im Rahmen des bekannten Euro-NCAP-Crashtests wurden verschiedene bekannte und viel gekaufte Modelle auf die verschiedensten Sicherheitskriterien hin überprüft. Der ADAC hat den Test analysiert und 42 Modelle genauer betrachtet. Er kommt zu dem Ergebnis, dass insgesamt 31 der geprüften Fahrzeugtypen den allerhöchsten Sicherheitsanforderungen genügen. Das sicherste Auto von allen soll demnach der Subaru Outback sein, dicht gefolgt vom Mercedes EQS und dem Polestar 2. Ebenfalls ganz oben mit dabei ist der Nissan Qashqai und der Genesis G80. Die Auswahl an sicheren Modellen ist also größer denn je.

 
Nach welchen Kriterien bestimmt sich die Sicherheit eines Autos?
Im Rahmen von Sicherheits- und Crashtest werden die Fahrzeuge auf sehr viele verschiedene Sicherheitsaspekte hin unter die Lupe genommen. Von besonderer Bedeutung sind dabei simulierte Unfallszenarien, die ein Wagen durchlaufen muss. Unter möglichst realitätsnahen Bedingungen werden die häufigsten Unfallarten nachgestellt und beobachtet, wie sich das Fahrzeug verhält, welche Schäden es erleidet und welche Risiken für die Insassen des Autos bestehen. Auch die Auswirkungen auf die Umgebung des Fahrzeugs, zum Beispiel für Radfahrer oder Fußgänger, werden ermittelt.

Hinsichtlich der Sicherheit der Insassen wird zwischen Erwachsenen und Kindern unterschieden, da diese aufgrund unterschiedlicher Größe und Gewicht anderen Risiken ausgesetzt sind.

Auch Effektivität der den Fahrzeugen immanenten Sicherheitssystemen werden überprüft und werden zugleich in ihrer Bedeutung für die Sicherheits- und Crashtests stetig höher bewertet. Schließlich sind die neuen Sicherheits- und Assistenzsystem durchaus in der Lage, einem Unfallgeschehen vorzubeugen oder im Fall der Unvermeidbarkeit die Folgen abzumildern.

 
Der Subaru Outback
Der Subaru Outback ist ein geländetaugliches Fahrzeug, welches zur Mittelklasse zählt. Seine ausgezeichnete Sicherheitsbewertung verdankt er unter anderem seinen Sicherheitssystemen und seiner auf Festigkeit und Stabilität ausgelegten Karosserie. Der Subaru Outback bringt unter anderem eine Spurzentrierung, eine adaptive Lenkung, einen Ausweichassistenten mit Lenkfunktion, eine Verkehrszeichenerkennung und einen intelligenten Geschwindigkeitsbegrenzer mit. Aber die Sicherheitssysteme des Subaru Outback können noch mehr.

Er hat einen integrierten Spurwechselassistenten, einen Querverkehrassistenten und einen Totwinkelassistenten. Mit dem hinteren Notbremssystem mit Kollisionswarner macht er auf Gefahren, die hinter dem Fahrzeug liegen, aufmerksam, was gerade beim Rückwärtsfahren einige Erleichterungen bieten kann. Darüber hinaus hat der Wagen ein Fahrererkennungssystem mit Müdigkeitswarner. Dieses Driving Monitoring System unterstützt ein sicheres Fahrverhalten des Fahrers.

Der Subaru Outback verfügt über einen Subaru Boxer-Motor, bietet viel Platz im Innenraum und viel Stauraum im Kofferraum. Er bringt alle Vorteile eines SUVs mit sich und ist zugleich noch sehr gut im Gelände.

 
Mercedes EQS
Der Mercedes EQS überzeugt ebenfalls mit einer exzellenten Sicherheitsperformance. Der Mercedes EQS ist ein elektrisch betriebenes Fahrzeug mit einer beachtlichen Reichweite von über 700 Kilometern. Was die Sicherheit betrifft, hat der EQS ebenfalls einiges zu bieten. Zum Beispiel verfügt er über ein MBUX Augmented Reality Head-up-Display, das das, was tatsächlich durch die Frontscheibe sichtbar ist, um Sicherheitsinformationen, die virtuell dargestellt werden, ergänzt. Natürlich hat auch der Mercedes EQS die verschiedensten Assistenzsysteme, die besonders beim Aus- und Einparken wertvolle Dienste leisten. Neben einer Rückfahrkamera und einer 360 Grad Kamera gibt es sogar die Option auf eine Remote-Parkfunktion, die das automatische Ein- und Ausparken erlaubt, ohne dass der Fahrer derweil im Fahrzeug sitzen muss.

Er kann den Parkvorgang über sein Smartphone steuern. Ein weiterer Vorteil ist die Hinterachslenkung. Unter dem Beifahrersitz befindet sich ein funktionaler und intuitiv bedienbarer Feuerlöscher. Der Mercedes EQS verfügt über Belt Bags, die im Falle eines Unfalls besonderen Schutz bieten. Mit dem Urban Guard bietet das Fahrzeug die Möglichkeit einer allumfassenden Überwachung.

 
Der Polestar 2
Der Polestar 2 ist ebenfalls ein elektrisch angetriebener Wagen. Er besticht durch ein sehr stabiles und gut in sich harmonierendes Fahrwerk, das sich nur sehr schwer aus dem Gleichgewicht bringen lässt. Er hat ein Android Betriebssystem, das sich intuitiv bedienen lässt. Es können nur Apps geladen werden, die der Fahrsicherheit nicht zuwiderlaufen.

Der Polestar 2 hat zudem ein Kollisionsvermeidungssystem. Ein Run-off Road Mitigation Spurhaltesystem hilft dem Fahrer, jederzeit in der Spur zu bleiben und greift notfalls in den Lenkvorgang ein. Das Oncoming Lane Mitigation dient der Kollisionsvermeidung mit dem Gegenverkehr. In dem Falle, dass das Fahrzeug tatsächlich droht, auf die Gegenfahrbahn zu gleiten, steuert der Assistent das Fahrzeug einfach wieder zurück in seine eigene Spur.

Das Post Impact Braking bringt das Fahrzeug automatisch zum Stillstand, sollte es zu einer Kollision kommen und hilft auf diese Weise Schäden zu minimieren. Weitere Highlights sind das Slippery Road Alert, das den Fahrer im Falle rutschiger Straßen vorwarnt und das Driver Alert Control, das Ablenkungen oder Anzeichen von Müdigkeit beim Fahrer erkennt und ihn lautstark warnt. Auch das Road Sign Information ist sehr hilfreich, da es den Fahrer aktiv bei der Erkennung sämtlicher Verkehrszeichen unterstützt. Natürlich hat der Polestar 2 auch einen Tempomaten, der darauf aufpasst, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht überschritten wird.

 
Fahrzeugsicherheit 2022
Die Zukunft der Sicherheit von Fahrzeugen hängt zunehmend an ausgefeilten Assistenz- und Sicherheitssystemen, die den Fahrer unterstützen können und dabei helfen, Unfälle und Gefährdungssituationen zu vermeiden. Natürlich bleibt eine sichere Bauweise weiterhin von größter Wichtigkeit.

Die Kombination aus beidem kann aber durchaus dazu beitragen, die Sicherheit auf den Straßen deutlich zu erhöhen. Kein Mensch ist perfekt und damit auch kein Autofahrer. Auch die Sicherheitssysteme und Assistenten können den Aspekt menschlicher Fehlerhaftigkeit nicht gänzlich ausräumen. Ein aufmerksamer Fahrer, der durch ein gutes Sicherheitssystem und durchdachte Assistenzen unterstützt wird, hat jedoch bessere Chancen, Unfälle zu vermeiden. Ist das Fahrzeug zudem sicher gebaut und verfügt über eine stabile Karosserie und eine gute Lage auf der Straße auch bei schnellen Fahrmanövern, dann sind die besten Voraussetzungen für ein sicheres Fahrvergnügen geschaffen.
cms
Foto: Obi @pixel6propix / unsplash

 

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