eCall: Notrufsystem bringt Sicherheit für ältere Autos

Interview mit R+V-Expertin Patricia Rehse Seit Ende März müssen in der EU neue Fahrzeugtypen mit dem automatischen Notrufsystem eCall ausgestattet sein. Besitzern aller anderen Autos rät das Infocenter der R+V Versicherung die Nachrüstung mit einem ähnlichen Notrufsystem. Patricia Rehse, Kfz-Beraterin bei R+V, erklärt, warum das Sinn macht.   Frau Rehse, bei einem schweren Unfall setzt eCall (Emergency Call) automatisch einen Notruf ab. Ziel ist es, durch den schnellen Einsatz von…

Zusätzliche Mangelkategorie bei der Hauptuntersuchung

Zum 20. Mai 2018 stehen Änderungen bei der Hauptuntersuchung an. Die Vorgaben der EU-Richtlinie werden zu diesem Datum in nationales deutsches Recht umgesetzt, erklärt die Überwachungsorganisation DEKRA. Die meisten Änderungen werden Autofahrer im Normalfall gar nicht bemerken. Neu ist dagegen eine zusätzliche Mangelkategorie, die im Zuge der EU-Harmonisierung eingeführt wird.   „Gefährlicher Mangel“ wird im Zuge der EU-Harmonisierung eingeführt Änderungen auch bei Einstufung und Bezeichnung einzelner Mängel Prüfumfang und Aufwand…

Notruf-System zum Nachrüsten: Der Unfallmeldestecker von Bosch bietet schnelle Hilfe bei Verkehrsunfällen

Seit dem 31. März 2018 ist das europäische Notrufsystem „eCall“ für alle Neuwagen aus einer neuen Modellreihe Pflicht: Die innovative Technik rettet Menschenleben, indem sie bei einem Unfall automatisch den Rettungsdienst verständigt. Ältere Modelle und Gebrauchtwagen, die noch nicht über das eingebaute System verfügen, lassen sich nun mit dem Unfallmeldestecker einfach und kostengünstig nachrüsten.   Im Schnitt ist ein Pkw in Deutschland 9,3 Jahre alt, sodass viele Autofahrer noch lange…

eCall: Das sollten Autofahrer über das neue automatische Notrufsystem wissen

Wenn das Auto den Notruf wählt Jedes Jahr verlieren rund 25.000 Menschen ihr Leben auf Europas Straßen. Rechtzeitig abgesetzte Notrufe könnten einen Teil der Todesfälle verhindern. Auf diesen Sachverhalt reagierte 2015 das EU-Parlament mit einer neuen Gesetzgebung. Jetzt kommt dieses zum Tragen und der eCall für neue Fahrzeugmodelle wird verpflichtend: Durch den eCall – kurz für Emergency Call – sollen Rettungskräfte bei Unfällen automatisch alarmiert werden. 2.500 Menschenleben jährlich können…

Motor im Winter warmlaufen lassen: Erlaubt oder verboten?

Sind die Scheiben zugefroren oder das Auto mit Schnee bedeckt, lassen viele Autofahrer den Motor erstmal warmlaufen. Dadurch soll das Eis schmelzen und das Freikratzen schneller von der Hand gehen. Doch ist das wirklich sinnvoll? 89 Prozent der deutschen Autofahrer wissen, dass es sich dabei um einen weitverbreiteten Irrglauben handelt. Das ergab eine aktuelle Studie des Kfz-Direktversicherers R+V24. „In der Tat ist es sogar verboten, den Motor zum Freikratzen warmlaufen…

eCall: Schnelle Hilfe im Notfall

Nach einem schweren Unfall zählt jede Minute. Besonders dann, wenn Autofahrer bewusstlos sind oder unter Schock stehen und gerade kein Helfer in der Nähe ist. eCall (emergency call) soll die lebensbedrohliche Zeitlücke jetzt schließen.   Das automatische Notrufsystem hilft, nach Unfällen europaweit ohne Sprachprobleme Leben zu retten. Es arbeitet bereits in einigen aktuellen Automodellen und ist ab März serienmäßig in allen EU-Neuzulassungen (Autos und leichte Nutzfahrzeuge) Pflicht. Die EU-Kommission schätzt,…

Wenn die Autobatterie streikt: So geben Sie richtig Starthilfe

Besonders in der kalten Jahreszeit kann es manchen Autofahrer erwischen: Der Motor springt nicht mehr an. Meist ist eine zu schwache oder entladene Batterie die Ursache. Mit Hilfe eines Starthilfekabels lässt sich der Akku wiederbeleben. Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung und der ACE Autoclub Europa zeigen, wie es richtig geht.   Mit einem Starthilfekabel und einem zweiten Fahrzeug ist alles halb so dramatisch. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie…

Batteriegehäuse aus Stahl: Wichtiger Baustein für bezahlbare Elektromobilität

thyssenkrupp stellt auf der Blechexpo 2017 ein gewichts- und kostenoptimiertes Batteriegehäuse zum Schutz der Fahrzeugbatterie vor Ohne Stahl keine Elektromobilität. Der Werkstoff Stahl wird entscheidend dabei helfen, Elektromobilität erschwinglich zu machen. thyssenkrupp hat nun eine Lösung zum Schutz des zentralen Elements im Elektroauto, der Batterie, entwickelt. Die Ingenieure des Stahlbereichs haben ein Batteriegehäuse konstruiert, das nicht mehr wiegt als eine vergleichbare Variante aus Aluminium, dafür aber nur halb so viel…

IAA 2017: Adients AI18-Konzeptfahrzeug zeigt Zukunft des Sitzens

Szenario 2030: Wandelbarer Innenraum für automatisierte Stadtfahrzeuge   „Wir glauben, dass sich die Lebensqualität dramatisch verändern wird, wenn autonome Fahrzeuge den Markt erobern“, sagt Richard Chung, Vice President Innovation bei Adient. Mit seiner neuen Innovations-Studie AI18 präsentiert Adient (NYSE: ADNT), der weltweit führende Anbieter von Automobilsitzen, auf der diesjährigen IAA neue Formen der Mobilität. Anhand des Konzepts zeigt Adient seine Vision von einer Mobilität der Zukunft und wie sich die…

IAA 2017: Adient zeigt Lösungen für Insassenschutz beim autonomen Fahren

Sicherheit für Fahrzeuginsassen egal in welcher Sitzposition   Autositze moderner Fahrzeuge bieten zunehmend individualisierbare Einstellungsmöglichkeiten und Komfort-Ausstattungen. Neue Sitzpositionen verlangen jedoch gleichzeitig auch eine Überarbeitung der Sicherheitsvorrichtungen. Adient, der weltweit führende Anbieter von Automobilsitzen, arbeitet daher an neuen Sicherheitslösungen für Sitze künftiger Fahrzeuggenerationen – auch im Hinblick auf alternative Sitzkonstellationen in autonomen Fahrzeugen.   Adient gab hierzu eine strategische Partnerschaft mit dem schwedischen Unternehmen Autoliv bekannt, einem der weltweit führenden…

IAA 2017: Tennecos innovative elektronische Fahrwerkstechnologie DRiV

Digitale Technologie sorgt für verbesserten Fahrkomfort ohne Konstruktionsänderungen am Fahrwerk   „Die Technologie DRiV ist ein echter Durchbruch in der digitalen Fahrwerkstechnologie, die einzigartig auf dem Markt ist“, sagte Ben Patel, Vice President und Chief Technology Officer bei Tenneco. „Der vereinfachte Aufbau des Dämpfers und seine Fähigkeit, sich schnell verschiedenen Straßenoberflächen und -bedingungen anzupassen, machen ihn zu einer hervorragenden Option für Hersteller, die nach einer einfach zu integrierenden Lösung für…

Stoßdämpfer und Bremsflüssigkeit regelmäßig prüfen lassen: Schleichende Abnutzung

Zweijährige Kontrollintervalle ratsam Erheblicher Einfluss auf Fahrverhalten und Bremsweg a   Stoßdämpfer und Bremsflüssigkeit sind für die Verkehrssicherheit eines Fahrzeugs elementar. Beide Komponenten nutzen sich mit der Zeit ab und sollten regelmäßig kontrolliert werden. „Stoßdämpfer und Bremsflüssigkeit können unter anderem als optionale Leistungen bei den Hauptuntersuchungen in den TÜV-Prüfstellen getestet werden“, sagt Steffen Mißbach, Kraftfahrtexperte bei TÜV Rheinland. „Unsere Sachverständigen sprechen im Anschluss der Kontrolle Empfehlungen aus. Auf das Ergebnis…

Europa-Premiere: Wenn Autos sich gegenseitig vor Gefahren warnen

Das Auto ist des Deutschen liebster Freund: Fast 63 Millionen Autos, LKWs und Busse sind täglich auf den deutschen Straßen unterwegs. Doch entsprechend hoch sind auch die Unfallzahlen: Rund 2,6 Millionen Mal hat es im vergangenen Jahr gekracht. Leider trotz modernster Technik zu oft noch mit tödlichem Ausgang. Wenn Autos Fußgänger auf der Straße schon dann erkennen, wenn sie für den Fahrer noch nicht sichtbar sind, kann das Leben retten….

Falsch getankt – und jetzt? Augen auf an der Zapfpistole

Beim Fehlbetankung droht Motorschaden Zündung aus, Motor aus, Pannendienst rufen Schon wenig falscher Kraftstoff kann zu Schäden führen   Auch bei so selbstverständlichen Dingen wie dem Griff zur Zapfpistole an der Tankstelle sollten Autofahrer konzentriert zur Sache gehen. Wer falschen Kraftstoff in den Tank einfüllt, riskiert einen Motorschaden, der Tausende Euro kosten kann, warnen die Experten von DEKRA. Wenn es doch passiert ist, gilt die Regel: Zündung aus, Motor aus,…

Erfolg im Kampf gegen Tachobetrug: Autos müssen durch eine technische Lösung geschützt werden

Langjährige ADAC-Forderung wird im September 2017 Realität   Tachobetrüger haben es in Zukunft deutlich schwerer: Neue Fahrzeugmodelle müssen ab 1. September 2017 durch eine technische Lösung im Auto geschützt werden. Das ist jetzt im Rahmen der EG-Typgenehmigung 2017/1151 vorgeschrieben. Der ADAC fordert seit vielen Jahren zum Schutz des Verbrauchers eine solche technische Lösung, die direkt im Auto und ab Werk verbaut ist.   Laut Ermittlungen der Polizei wird bei einem…

Automatisiertes Fahren: Mischverkehr an Kreuzungen intelligent vernetzen

DLR und Partner arbeiten an einer vernetzten, effizienten und sicheren Organisation von automatisierten und nicht-automatisierten Fahrzeugen 5,8 Millionen Euro vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur Schwerpunkt: intelligente Mobilität, automatisches Fahren   Die Herausforderung für ein automatisiertes Fahren in der Stadt ist der komplexe Mischverkehr: Automatisierte und nicht-automatisierte Fahrzeuge treffen auf Radfahrer und Fußgänger. Im Projekt Digitaler Knoten 4.0 arbeitet das DLR mit seinen Forschungspartnern an einer vernetzten, effizienten und…

Motor: Ölstand alle 1.000 Kilometer kontrollieren

Ölstandkontrolle. Foto: Dekra.

Damit das Auto läuft wie geschmiert, braucht es nicht nur Kraftstoff, sondern vor allem auch das richtige Öl und die richtige Wartung. Wer es damit nicht so genau nimmt, riskiert einen teuren Motorschaden, warnen die Motorenexperten von DEKRA.   Einer der häufigsten Irrtümer betrifft die Kontrollleuchte, die ein stilisiertes Ölkännchen zeigt. Diese Warnung bezieht sich auf den Öldruck, nicht auf den Ölstand. Das heißt: Hier geht es nicht bloß darum,…

EU-Kommission: Bis 2050 keine Verkehrstoten mehr – Fahrerassistenzsysteme sollen helfen

Die EU-Kommission verfolgt wie der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) die Strategie der „Vision Zero“. Danach soll es auf Europas Straßen bis zum Jahr 2050 nahezu keine Verkehrstoten mehr geben. Bei derzeit rund 26.000 Verkehrstoten in der EU ist also noch viel zu tun (Stand: 2015). Große Hoffnungen werden in Fahrerassistenzsysteme (FAS) gesetzt, deren Potenzial zur Vermeidung von Verkehrsunfällen bereits in zahlreichen Studien belegt wurde: Fast 50 Prozent der Unfälle ließen sich…

Sicher bremsen: Notfalls voll in die Eisen

Eine brenzlige Verkehrssituation, Straßenglätte oder lange Strecken, auf denen es steil bergab geht: Hier kommt es stark auf das richtige Bremsen an. „Bei Fahrzeugen mit Anti-Blockier-System (ABS) gelten dafür allerdings andere Regeln als bei den älteren Modellen ohne diese Bremshilfe“, sagt Stephan Schlosser, Unfallanalytiker bei DEKRA.   Für die Fahrer von älteren Autos ohne ABS gilt noch die Regel, bei glatter oder nasser Fahrbahn nicht ständig das Bremspedal zu treten,…

Keyless-Systeme: Kein Fortschritt bei der Sicherheit

Autobranche mit großen Lücken bei elektronischen Schließsystemen: ADAC meldet mehr als 100 betroffene Modelle   Autos gelten als fahrende Computer, aber ihre Hersteller hinken meilenweit hinter den Sicherheitsstandards der IT-Branche hinterher. Seitdem der ADAC die Sicherheitslücken bei Keyless-Systemen im März 2016 bekannt gemacht hat, haben die Autobauer beim Diebstahlschutz nicht nachgebessert. Der ADAC hat inzwischen mehr als 100 Neuwagen-Modelle mit Keyless auf diese Sicherheitslücke hin untersucht: Ausnahmslos alle ließen sich…