Autoliebe rostet nicht

  • Allianz Studie: Auto steht bei jungen Menschen hoch im Kurs
  • Umweltgedanke spielt bei Fahrzeugnutzung kaum eine Rolle
  • Nur sechs Prozent halten Autobesitz für nicht mehr zeitgemäß

Umweltaspekte sind für junge Autofahrer nicht wichtig. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine aktuelle Repräsentativ-Umfrage der Allianz unter 2.200 Personen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren. Bei 94 Prozent aller jungen Autofahrer in Deutschland steht das eigene Auto weiterhin hoch im Kurs. Nur sechs Prozent betrachten es als nicht mehr zeitgemäß. Wer kein eigenes Auto fährt, hat sich überwiegend aus wirtschaftlichen Erwägungen dagegen entschieden. Nur 14 Prozent begründen den Verzicht mit dem Schutz der Umwelt. Bei der Frage nach den möglichen Gründen, ein Auto für einen Weg einmal nicht zu benutzen, rangiert der Umweltgedanke mit 18 Prozent Zustimmung weit hinter Alkoholkonsum (62 Prozent) oder Kostenersparnis (34 Prozent).

„Junge Menschen schätzen das Auto. Mehr als zwei Drittel aller Befragten verbinden das Auto mit dem Gefühl der Freiheit und Freude und empfinden das Autofahren als entspannend“, sagt Dr. Alexander Vollert, Vorstandsvorsitzender der Allianz Versicherungs-AG bei der Vorstellung der Studie „Jung und urban“ auf dem 3. Allianz Autotag in Ismaning (bei München).

Die emotionale Bindung an das Auto und an das Autofahren ist sehr hoch. Neun von zehn der Befragten beschreiben in dem Zusammenhang ein Gefühl der Freiheit (89 Prozent) und Zufriedenheit (88 Prozent). Acht von zehn verbinden es mit Freude (82 Prozent) und erleben es als aufregend (80 Prozent).

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Autonutzung wird in den nächsten Jahren zunehmen
Dabei erwartet mehr als jeder zweite Fahrer (55 Prozent), dass er in der Zukunft sein Fahrzeug öfter nutzen wird. Lediglich 12 Prozent sehen eine Verringerung der Pkw-Nutzung zugunsten anderer Verkehrsmittel, und nur ein Prozent will auf das Autofahren künftig ganz verzichten. Die tatsächliche Nutzung des Autos ist jedoch von wirtschaftlichen und praktischen Erwägungen und von der aktuellen Lebenssituation (Ausbildungsphase, Einkommen, Wohnort etc.) abhängig. So antwortet die Hälfte der Befragten (53 Prozent) auf die Frage, warum sie für einen bestimmten Weg das Auto nimmt, „weil es bequemer oder schneller ist“, 42 Prozent sagen, weil „es keine Alternative gibt“ und 41 Prozent, weil „ich Gegenstände befördern will“.

Gerne senden wir Ihnen die komplette Sicherheits- und Mobilitätsstudie „Jung und urban“ zu jungen Menschen im motorisierten Straßenverkehr in Deutschland, Österreich und der Schweiz von Dr. Jörg Kubitzki, Unfallforscher im Allianz Zentrum für Technik, elektronisch zu.

– Presseinfo des Allianz Zentrum für Technik –

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