Radfahrer überholen: Wie nahe ist erlaubt?

Fahrradfahrer und Autoverkehr im engen Verkehrsraum. Foto: ACE.

Fahrradfahrer und Autoverkehr im engen Verkehrsraum. Foto: ACE.

Fahrradfahren liegt im Trend. Rund 78 Millionen Fahrräder gibt es in Deutschland. Und rund 10 Prozent aller Wege werden mit dem Fahrrad erledigt. Doch obwohl Radler fest zum Straßenverkehr gehören, tun sich viele Autofahrer beim Umgang mit diesen Verkehrsteilnehmern schwer „Wichtig ist es, dass Autofahrer immer einen ausreichenden Seitenabstand zu den Radfahren einhalten“, so Sina Schmitt, Expertin beim Kfz-Direktversicherer R+V24. „Und der beträgt mindestens 1,5 Meter.“ Doch nehmen es die Autofahrer mit dem Abstand nicht so ernst, wie eine repräsentative Umfrage des Kfz-Direktversicherers R+V24 zeigt: 16 Prozent der Autofahrer glauben immerhin, dass sie auf schmalen Straßen die Radler auch mit nur 50 cm Abstand überholen dürfen.

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Forsa-Studie: Viele Autofahrer unterschätzen das Übermüdungsrisiko auf langen Autofahrten

Vor allem jüngere Autofahrer drängt es lieber schnell statt ausgeschlafen in die Ferien: Bei den unter 30-Jährigen plant nur jeder Dritte eine Übernachtungspause auf längeren Fahrten ein, um erholt und sicher am Urlaubsort anzukommen. Für mehr als die Hälfte aller unter 45-Jährigen kommt eine Schlafpause erst ab mindestens zehn Stunden am Steuer in Betracht. Insbesondere Männern nehmen für eine schnelle Ankunft erhöhte Unfallrisiken in Kauf: Jeder vierte Mann gibt an, sich erst nach 12 Stunden am Lenkrad Nachtruhe zu gönnen. Nur 16 Prozent aller Frauen sind bereit, auf Urlaubsreisen so lange hinter dem Steuer zu sitzen. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag von Tank & Rast zum Auftakt der Sommerreise-Saison.

Immerhin: Insgesamt betrachtet beginnt die Erholung für eine Mehrheit der Deutschen bereits auf dem Weg in die Ferien. 58 Prozent aller Autofahrer planen bei längeren Autofahrten eine Übernachtungspause ein. Ausgeschlafen und damit sicherer statt schneller ans Ziel wollen überdurchschnittlich viele Frauen sowie Befragte ab 60 Jahren.

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Bei zu wenig Druck droht Reifenkollaps

  • Vor allem in der Reisezeit immer wieder schwere Unfälle
  • Reifendruck bei kaltem Reifen prüfen
  • Achtung: In Italien gilt eine Art „Sommerreifenpflicht“

Reifendruckkontrolle. Foto: Dekra.

Reifendruckkontrolle. Foto: Dekra.

Von den Reifen kann auf der Urlaubsfahrt noch immer ein erhebliches Risiko ausgehen. „Die besonderen Bedingungen auf der sommerlichen Urlaubsfahrt mit Hitze, hoher Beladung und langen Fahrstrecken bedeuten eine hohe Belastung der Autoreifen. Zu geringer Reifendruck führt vor allem in der Reisezeit immer wieder zu Unfällen mit schwerwiegenden Folgen“, warnt der DEKRA Reifensachverständige Christian Koch. Übrigens: Italien-Urlaubern mit unzulässigen Winterreifen drohen empfindliche Strafen.

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Illegale Autorennen: ACV fordert härtere Strafen für Raser

Halt, Polizei! Foto: Polizei Mettmann.

Halt, Polizei! Foto: Polizei Mettmann.

Der Bun­des­rat stimmt heute über eine Ge­set­zes­in­itia­tive von Nordrhein-Westfalens Jus­tiz­mi­nis­ter Tho­mas Kut­schaty (SPD) ab, in der er här­tere Stra­fen für Teil­neh­mer il­le­ga­ler Au­to­ren­nen for­dert: zwei bis drei Jahre Haft, Be­schlag­nahme des Fahr­zeugs und fünf­jäh­ri­gen Füh­rer­schein­ent­zug.

Der ACV Automobil-Club Ver­kehr be­für­wor­tet die In­itia­tive. „Il­le­gale Au­to­ren­nen sind kein Ka­va­liers­de­likt, son­dern eine Straf­tat“, sagt Jür­gen Kog­lin, ver­kehrs­po­li­ti­scher Spre­cher des ACV.

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Autopanne und nun?

Wie reagiert man im Falle einer Autopanne richtig? Foto: Mobil in Deutschland e.V.

Wie reagiert man im Falle einer Autopanne richtig? Foto: Mobil in Deutschland e.V.

Mobil in Deutschland e.V. erklärt richtige Vorgehensweise

In der eigenen Garage, auf dem Weg zur Arbeit oder sogar im Ausland, eine Autopanne kommt meist so unerwartet wie unerfreulich. Hat das Fahrzeug ganz plötzlich den Geist aufgegeben, ist die Verzweiflung erst einmal groß. Um aus dieser hilflosen Situation möglichst schnell wieder herauszukommen, lohnt sich die Mitgliedschaft in einem zuverlässigen Automobilclub, der die Mobilität in kürzester Zeit wiederherstellen kann. Bis allerdings Hilfe eintrifft, können folgende Schritte sehr hilfreich sein:

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Höheres Risiko im Straßenverkehr durch wechselseitige Beeinflussung

  • Laut Studie macht Interaktion zwischen Autofahrern Straßen nicht unbedingt sicherer
  • AvD unterstützt die Initiative „Vorfahrt für Vorbilder“
  • Auf www.vorfahrt-fuer-vorbilder.de Tipps und Quiz zu Verkehrsregeln

Aggressionen im Stau. Grafik: Goodyear.

Aggressionen im Stau. Grafik: Goodyear.

Wechselseitige Beeinflussung von Autofahrern erhöht häufig das Risiko im Straßenverkehr. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung von Goodyear und der London School of Economics and Political Science (LSE) zur Verkehrssicherheit.

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Auf Parkplätzen kracht es besonders häufig

Auf Parkplätzen kracht es besonders häufig. Foto: HUK-Coburg.

Auf Parkplätzen kracht es besonders häufig. Foto: HUK-Coburg.

  • BGH: Wer rückwärtsfährt, ist nicht immer schuld
  • Rückwärtsfahren muss auch bewiesen werden

Dass sich zwei Autos auf einem Parkplatz unsanft berühren, ist keine Seltenheit. Im Gegenteil Parkplatzunfälle gehören zu den häufigsten Unfallursachen. Bei der Frage, wer die Karambolage verursacht hat, scheiden sich oft die Geister, insbesondere, wenn beide Parteien rückwärts ausgeparkt haben. Die Schuldfrage lässt sich dann nur vor Gericht klären.

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NRW-Polizei geht mit Großkontrollen gegen Fahrtenschreiber-Fälscher vor

NRW-Innenminister Ralf Jäger. Foto: SPD Duisburg.

NRW-Innenminister Ralf Jäger. Foto: SPD Duisburg.

NRW-Innenminister Ralf Jäger: Manipulation an Lastkraftwagen ist lebensgefährlich

Dieses Jahr hat es auf den Autobahnen in NRW bereits 94 schwere Verkehrsunfälle an Stauenden gegeben. Das sind 18 mehr als im Vorjahr. Dabei kamen sieben Menschen ums Leben. Über 100 Personen wurden schwer verletzt. Die technische Manipulation an Lkw nimmt bei den Ursachen für solche Unfälle eine immer größere Rolle ein. „Wer den Fahrtenschreiber fälscht, muss mit lebensgefährlichen Folgen rechnen“, sagte Innenminister Ralf Jäger bei einer Großkontrolle der NRW-Polizei auf der A 1 bei Hagen.

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Was gilt bei einem grünen Pfeil an einer Ampel?

Der grüne Pfeil erlaubt Rechtsabbiegern, unter bestimmten Voraussetzungen trotz roter Ampel zu fahren. Foto: ARCD.

Der grüne Pfeil erlaubt Rechtsabbiegern,
unter bestimmten Voraussetzungen trotz
roter Ampel zu fahren. Foto: ARCD.

  • Rechtsabbieger dürfen beim grünen Pfeil fahren
  • Vor dem Abbiegen: An der Kreuzung anhalten
  • Behinderung und Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausschließen

Rot und Grün widersprechen sich im Verkehrsalltag normalerweise. Und so verunsichert ein grüner Pfeil an einer roten Ampel viele Verkehrsteilnehmer. Der ARCD klärt über diesen Sonderfall auf.

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Auch Väter dürfen Mutter-Kind-Parkplätze nutzen

Auf einem Kundenparkplatz der gesonderte Stellplatz, der speziell für Familien mit kleinen Kindern vorgesehen ist. Auch Eltern-Kind-Parkplatz genannt. Foto: ACE / Meliha Sarper.

Auf einem Kundenparkplatz der gesonderte Stellplatz, der speziell für Familien mit kleinen Kindern vorgesehen ist. Auch Eltern-Kind-Parkplatz genannt. Foto: ACE / Meliha Sarper.

Jeder kennt sie und Eltern, die bei ihren Besorgungen eine Babyschale tragen müssen, wissen sie zu schätzen: Mutter-Kinder-Parkplätze, auch Storchen-Parkplätze genannt. Sie sind entgegen vieler Annahmen nicht nur für Mütter mit Kleinkindern vorgesehen. Nach Darstellung des ACE Auto Club Europa dürfen diese Sonderstellplätze auch Väter, Großmütter oder Tanten nutzen, die mit kleinen Kindern unterwegs sind. Hannes Krämer, Rechtsexperte des Autoclubs, sagte am Mittwoch in Stuttgart: „Die Mutter-Kind-Parkplätze sind ein Service vieler Supermärkte und Krankenhäuser. In der Straßenverkehrsordnung sind sie jedoch nicht vorgesehen.“ Deshalb gibt es laut Krämer weder einheitliche Vorschriften, wer diese Parkplätze nutzen darf, noch müssten Großmütter, Väter oder Tanten, die mit einem kleinen Kind unterwegs sind, ein amtliches Bußgeld fürchten.

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Abc-Schützen nicht mit dem Rad zur Schule schicken

Verkehrssicherheit mit dem Fahrrad: Kinder bis zum Alter von acht Jahren müssen auf dem Bürgersteig fahren. Foto: ADAC.

Verkehrssicherheit mit dem Fahrrad: Kinder bis zum Alter von acht Jahren müssen auf dem Bürgersteig fahren. Foto: ADAC.

Jüngere Kinder können Gefahren nur schwer erkennen

Rund ein Viertel aller 2014 im Straßenverkehr verunglückten Kinder unter neun Jahren waren Radfahrer. Der ADAC empfiehlt, Kinder erst nach der schulischen Fahrradprüfung in der 3. oder 4. Klasse mit dem Rad alleine am Straßenverkehr teilnehmen zu lassen. Die dabei gelernten Verhaltensregeln sollten Eltern immer wieder in der Praxis überprüfen.

Tatsächlich haben vor allem jüngere Kinder Schwierigkeiten, sich im Straßenverkehr sicher zu bewegen. Zum einen sind die körperlichen Voraussetzungen wie Seh- und Hörvermögen eingeschränkt. Zum anderen fällt es ihnen schwer, Entfernungen und Geschwindigkeiten richtig einzuschätzen. Auch ist ihre Reaktionszeit länger. Kinder lernen frühestens mit acht Jahren, mögliche Gefahren im Vorfeld zu erkennen. Erst dann können sie Fahrtrichtung und Umfeld im Blick haben.

Auch deshalb müssen Kinder bis zum Alter von acht Jahren mit dem Rad den Gehweg benutzen. Zwischen acht und zehn Jahren dürfen sie sowohl auf dem Gehweg als auch auf der Straße fahren. Erst danach sind sie verpflichtet, auf der Straße zu radeln.

Die ADAC-Fahrradturniere bieten nach der schulischen Radfahrausbildung einen geeigneten Rahmen, um den sicheren Umgang mit dem Rad im Straßenverkehr zu verbessern. Auf einem Parcours üben die Kinder spielerisch wichtige Fahrtechniken. Schulen können die Fahrradturniere über die ADAC-Regionalclubs bundesweit kostenlos buchen.

Mit der Verkehrsinitiative 2016 „Für einen sicheren Schulweg!“ will der ADAC in diesem Jahr einen Beitrag leisten, die Unfallzahlen bei Kindern zu senken. Ziel der Initiative ist es, Eltern und Kinder über die besonderen Risiken im Straßenverkehr zu informieren.

– Pressemeldung und Foto: ADAC –

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Über 400.000 Wohnmobile zugelassen: Tipps für den Camping-Urlaub

Foto: ADAC / Jens Küsters.

Foto: ADAC / Jens Küsters.

Camping, lange Zeit als spießiges Rentner-Hobby verschrien, erlebt in den vergangenen Jahren einen regelrechten Boom. Laut ACE Auto Club Europa werden vor allem Wohnmobile immer beliebter. Egal ob lang und luxuriös oder kompakt und auf das Nötigste begrenzt: Das Kraftfahrtbundesamt hat zum 1. Januar 2016 erstmals mehr als 400.000 angemeldete Wohnmobile erfasst. Damit ist der Bestand innerhalb von sieben Jahren um mehr als ein Viertel gewachsen (2009: 325.101; 2016: 417.297). „Die Branche jubelt, denn wenn es so weiter geht – und danach sieht es momentan aus – wird in diesem Jahr noch die Marke von 450.000 geknackt“, sagte ACE-Sprecher Constantin Hack. „Damit wird es langsam aber sicher auch auf den Camping-Plätzen eng“, so Hack weiter. Wer im Juli oder August sicher einen Platz auf dem Campingplatz finden möchte, sollte deshalb auch alternative Wohnmobil-Stellplätze ins Auge fassen. Diese finden sich laut ACE immer öfter auch an Bauernhöfen. „Das Konzept kleiner authentischer Bauernhöfe mit kostenlosen oder günstigen Stellplätzen stammt zwar aus Frankreich, fasst aber auch in anderen Ländern Fuß“, so Hack weiter. „Wer dort unterkommen möchte, sollte seinen Besuch aber anmelden, da viele nur wenige Stellplätze haben.“ In seinem neuen Ratgeber gibt der Club Tipps, wie die Wohnmobilreise zum erholsamen Traumurlaub wird. Die wichtigsten Tipps in Kürze:

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Ladungssicherung: Schweres Urlaubsgepäck unten im Kofferraum verstauen

  • Ladung mit Spanngurten sichern
  • Beim Kauf von DAchboxen auf GS-Zeichen achten

Schweres Urlaubsgepäck sollte man unten im Kofferraum verstauen, die Ladung mit Spanngurten sichern. Foto: TÜV Rheinland.

Schweres Urlaubsgepäck sollte man unten im Kofferraum verstauen, die Ladung mit Spanngurten sichern. Foto: TÜV Rheinland.

Das Auto ist bei der Urlaubsfahrt das bevorzugte Verkehrsmittel: 40 % aller Reisen werden mit dem Pkw unternommen. Beim Packen gilt es einiges zu beachten. „Schwere Gegenstände gehören ganz unten in den Kofferraum. Bei Vans oder Kombis die Fracht mit Spanngurten fixieren, damit sie nicht verrutschen kann“, sagt Hans-Ulrich Sander, Kraftfahrtexperte von TÜV Rheinland. Wer bei solchen Fahrzeugen das Ladevolumen komplett bis unters Dach ausnutzen will, für den ist ein stabiles Sicherungsnetz unverzichtbar. Am besten sind fest eingebaute Netze. Simple, zwischen Dach und Boden eingeklemmte „Hundegitter“ halten das Gepäck bei einer Vollbremsung nicht zurück. Lose Gegenstände wie Bücher, Getränkebüchsen oder CDs haben auf der Hutablage nichts verloren. Auch sie können bei Kollisionen durch das Fahrzeug fliegen und Insassen verletzen.

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Mehr Sicherheit im Stadtverkehr durch gute Verständigung

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, auch in angespannten Situationen freundlich zu bleiben und sich partnerschaftlich und rücksichtsvoll zu verhalten. Foto: DVR / Gerhard Zerbes.

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, auch in angespannten Situationen freundlich zu bleiben und sich partnerschaftlich und rücksichtsvoll zu verhalten. Foto: DVR / Gerhard Zerbes.

Auf einer Wohnstraße kommen sich zwei Autos entgegen und halten gleichzeitig vor einer Fahrbahnverengung. Wer fährt als erstes? Kein Problem, wenn einer der beiden Fahrer mit einem Handzeichen signalisiert, dass er dem anderen den Vortritt lässt. Schon ist die Sache geklärt und der Verkehr fließt wieder. In vielen Situationen sind Verkehrsteilnehmer darauf angewiesen, sich zu verständigen. Freundlichkeit und klare Signale helfen dabei. Daran erinnert der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR).

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Nachtfahrt: Nur ausgeruht fahren, Pausen einlegen, Licht kontrollieren

Es herrscht nicht viel Verkehr auf den Autobahnen, Kinder können im Auto entspannt weiterschlafen und es ist nicht so heiß wie möglicherweise am Tag – die Vorteile, die Nachtfahrten mit sich bringen, liegen auf der Hand. Sie können aber auch gefährlich sein, wie die Unfallzahlen aus dem Jahr 2014 belegen: So sind zwar nur 20 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden in der Nacht passiert, dafür waren sie allerdings auch schwerwiegender: Fast ein Drittel der Verkehrsteilnehmer starb dabei.

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Feuerlöscher an Bord kann Leben retten

Bei Fahrzeugbränden kühlen Kopf behalten und Panikreaktionen vermeiden

Im Ernstfall schnell zur Hand: Montage vor dem Fahrer- oder Beifahrersitz. Foto: GTÜ.

Im Ernstfall schnell zur Hand: Montage vor dem Fahrer- oder Beifahrersitz. Foto: GTÜ.

Besonders an heißen Tagen häufen sich die Meldungen über brennende Autos. Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung rät deshalb dazu, zur Sicherheit immer einen Feuerlöscher mit an Bord zu haben, denn die meisten Fahrzeugbrände lassen bereits in der Entstehungsphase erfolgreich löschen.

Jährlich stehen auf Deutschlands Straßen mehrere tausend Autos in Flammen. Teure Totalschäden wären in vielen Fällen vermeidbar gewesen, wenn die Fahrzeuge einen Feuerlöscher an Bord gehabt hätten, so die Stuttgarter Prüf- und Sachverständigenorganisation GTÜ. Doch tatsächlich sind nur sehr wenige Pkw mit dem handlichen Brandbekämpfer ausgerüstet.

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Mit Wohnmobil und Wohnwagen auf großer Tour: Risiken nicht unterschätzen

Mit dem Wohnwagen-Gespann auf Reisen. Foto: Dekra.

Mit dem Wohnwagen-Gespann auf Reisen. Foto: Dekra.

  • Gut vorbereitet sicher ans Traumziel
  • Erhöhte Schleudergefahr bei Gespannen
  • Bei Reifen aufs Alter achten

Im Sommer starten wieder Millionen mit Wohnwagen oder Wohnmobil in die schönsten Wochen des Jahres. Doch jedes Jahr zeigen ausbrechende Wohnwagen, umgestürzte Wohnmobile und Reifenpannen: Das Risiko fährt mit. Die Sachverständigen von DEKRA sagen, worauf Caravan-Fans und Wohnmobilisten achten müssen, damit sie ihr Traumziel sicher erreichen.

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Kinder bei heißem Sommerwetter nicht allein im Auto lassen

  • Autos können sich bei direkter Sonneneinstrahlung auf mehr als 60 Grad Celsius aufheizen
  • Klimaanlage richtig nutzen

Ein Auto heizt sich im Sommer bei direkter Sonneneinstrahlung auf mehr als 60 Grad Celsius auf. Deshalb gilt vor allem: Kinder und Tiere nicht allein im Auto lassen. Aber auch Autofahrer leiden bei Hitze. Folgende ADAC-Tipps unterstützen eine entspannte und sichere Fahrt:

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Sicher in den Urlaub mit Dachbox und Radträger

GTÜ-Ratgeber: Sicher in den Urlaub mit Dachbox und Radträger. Foto: GTÜ / Tschovikov.

GTÜ-Ratgeber: Sicher in den Urlaub mit Dachbox und Radträger. Foto: GTÜ / Tschovikov.

„Achtung Autofahrer! Auf der A8 München Richtung Salzburg zwischen Anschlussstelle Irschenberg und Rosenheim liegt ein Fahrrad auf der linken Spur.“ Gefahrenmeldungen aus dem Verkehrsfunk wie diese häufen sich in der Urlaubszeit und sind ein Indiz dafür, dass die Bundesbürger zwar gern mit Sack und Pack verreisen, aber die Ladung, die nicht mehr ins Auto rein passt, allzu oft nur ungenügend sichern. Gerissene Spanngurte und Abwürfe von Rädern, Boards und Dachboxen sind häufig fatale Folgen purer Bequemlichkeit oder schlichten Unwissens. Denn vielen Verkehrsteilnehmern fehlt es an der Vorstellungskraft, welchen Belastungen das Ladegut am Auto durch Fahrtwind, Brems- und Lenkmanöver ausgesetzt ist. Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung gibt wichtige Tipps, damit das Gepäck am Auto die Fahrt zum Urlaubsort auch problemlos übersteht.

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Mit Kind und Kegel in die Ferien: Bei Reisen mit der Familie steht Sicherheit an erster Stelle

Mit Kindern in die Ferien. Foto: Bridgestone.

Mit Kindern in die Ferien. Foto: Bridgestone.

Kurz vor den Sommerferien ist die Vorfreude auf den anstehenden Familienurlaub groß. Am liebsten verbringen die Deutschen ihre freien Tage im eigenen Land. Besonders beliebt: Bayern und der Ostseestrand in Mecklenburg-Vorpommern. Nach den Ergebnissen der Reiseanalyse 2016[1] ist aber auch das Interesse am Urlaub in Italien und Österreich weiterhin groß. So beginnen die Ferien für viele Familien in Deutschland oftmals mit einer langen Autoreise.

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